Ein Ehemaligentreffen mit viel Brisanz
Bild: Rollié
Die Nerven im Zaum halten müssen Suri Ucar (r.) und der SC Roland im letzten Heimspiel des Jahres gegen Westfalia Rhynern.
Bild: Rollié

Schließlich ist das Spiel so etwas wie ein Ehemaligen-Treffen, da die halbe Roländer Mannschaft schon einmal für Rhynern die Stiefel schnürte. Nahezu die komplette SC-Viererkette beispielsweise trug vormals das blaue Westfalia-Trikot und dürfte daher entsprechend motiviert sein.

„Die werden ihrem ehemaligen Verein zeigen wollen, warum sie jetzt in Roland spielen, und Rhynern wird zeigen wollen, dass es auch ohne sie geht“, sagte Rolands Trainer Ismail Atalan in Erwartung einer kampfbetonten Partie.

Von seinen Akteuren fordert er „emotionale Intelligenz“: Das heißt, sie sollen zwar engagiert, aber nicht übermotiviert zur Tat schreiten, damit das Ganze im sportlich-fairen Rahmen bleibt. Atalan hat vor Rhynern größten Respekt, zumal der Gegner nicht nur zu den abwehrstärksten Mannschaften der Liga zählt, sondern auch zahlreiche quirlige Offensivspieler aufbietet.

Davon unberührt möchte er „das Jahr mit einem schönen Erfolg abschließen“ und alle Beteiligten auf die Weihnachtsfeier der Senioren und Alten Herren am Freitag, 13. Januar, ab 19 Uhr im Bürgerzentrum Roland einstimmen.

Die Vorzeichen sind gar nicht so schlecht vor der Partie des Vierten gegen den Siebten aus Rhynern. „Ich habe tatsächlich mal alle Spieler an Bord“, sagt Atalan, der in dieser Saison aufgrund von Verletzungen schon zigfach seine Startelf verändern musste.

Nun fehlt nur noch ein Sieg gegen Rhynern zum Glück. „Das schaffen wir nur mit den Grundtugenden des Fußballs“, betont Atalan. „Das heißt mit Leidenschaft und Freude am Spiel.“

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