Ein Treppchenplatz „aus Versehen“
Echte Waldläufer: Start über den 11,5 Kilometer-Landschaftslauf durch den Limberger Forst, mittig (675) der Sieger Philipp Kaldewei.

Pünktlich gab Ralf Beckamp, Filialleiter de Oelder Sparkasse Münsterland-Ost, den Startschuss zum 11,5-km-Landschaftslauf durch den Limberger Forst. Erwartungsgemäß lief Philipp Kaldewei (M30/LVO) nach 38:14 Minuten als Erster über die Ziellinie. Er schaffte es in diesem Jahr auch ohne große Konkurrenz, seine Vorjahresleistung um eine Minute zu unterbieten. Seine ärgsten Verfolger hießen Thomas Hippel (M35/DJK Gütersloh), der 39:15 Minuten benötigte und Vereinskollege Stefan Raulf (M40/LVO), der nach 39:29 Minuten folgte.

 Eine alte Bekannte und bereits mehrfache Gesamtsiegerin des Oelder Nikolauslaufes ist Stefanie Vergin. Die Läuferin des Post SV Gütersloh benötigte 47:32 Minuten für die anspruchsvolle Laufstrecke und freute sich bei der Siegerehrung, wie Kaldewei, über einen schönen Pokal und ein limitiertes Nikolauslauf-T-Shirt. Als zweite Frau lief Petra Schöning (W45) von der DJK Gütersloh ins Ziel ein.

Die Drittplatzierte Sue Rossano von den LSF Münster hatte ihre Tagesetappe eigentlich ganz anders geplant. Gemeinsam mit ihrer Vereinskollegin Magdalena Cantu hatte sie sich für den Drei-Kilometer-Jedermannlauf angemeldet. Im Läuferfeld reihten sich die beiden jedoch versehentlich am Start des 11,5 km Laufs ein, der fünf Minuten vor dem Jedermannlauf begann. Nachdem sie drei Kilometer lang „alles gegeben“ hatten wurde ihnen klar, dass das Ziel immer noch in weiter Ferne lag. Mit guter Miene zum bösen Spiel fassten sie sich ein Herz und bewältigten die reizvolle Etappe durch den Wald und durch die Bauernschaft ins Stadion.

Da die beiden Läuferinnen auf langen Strecken nicht unerfahren sind, liefen sie ganz beachtliche Zeiten. Sue Rossano erreichte mit 49:06 Minuten den ersten Platz der Altersklasse W30 und wurde bei der Siegerehrung mit einem Pokal und einer Urkunde entschädigt. Ihre Vereinskollegin Magdalena Cantu belegte mit 59:31 Minuten den dritten Platz der W50. Beide versicherten lachend, dass ihnen der Lauf viel Spaß gemacht habe.

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