„Ein überragendes Fußballspiel!“
„Jungs, lasst euch drücken“: Dahlhoff (v.l.), Weiler, Hönicke, Bechtold und Backszat feiern den 3:1-Sieg.

14 von 18 möglichen Punkten hat RW Ahlen nun in diesem Jahr geholt. „Wir sind nicht mehr mit dem Team aus der Hinrunde zu vergleichen“, erzählte Darwiche triumphierend und konnte sein Glück kaum fassen. Dabei begann die Partie für Rot-Weiß mit einem Rückschlag: Nach 13 Minuten brachte Wattenscheids Nico Buckmaier die Hausherren in Führung. „Da haben wir uns nicht gut angestellt“, haderte Co-Trainer Uwe Peters, der anfügte: „Aber unsere Stärke ist es, dass die Köpfe sofort wieder oben sind und wir dagegenhalten.“ So auch am Donnerstag.

Wie schon gegen Wiedenbrück, Rödinghausen und Erndtebrück drehte Ahlen das Duell. Erst Felix Backszat (20.) in den Winkel, dann Ihab Darwiche nach einem Konter (24.) ließen die rund 150 mitgereisten Ahlener Schlachtenbummler jubeln. Und es hätte noch besser kommen können: In der 34. Minute tanzte der Gästeblock zum dritten Mal Pogo, doch Aygün Yildirims Treffer wurde wegen angeblicher Abseitsposition zurückgepfiffen. „Ob das so stimmte“, rätselte Geschäftsführer Gerald Stoffers.

„Wir haben immer wieder gefährliche Nadelstiche gesetzt und gezeigt, dass wir auch in Wattenscheid mithalten können“, sagte Peters, der mit seinen Schützlingen total zufrieden war. „Das war ein überragendes Fußballspiel von uns!“

Völlig egal, dass Wattenscheid in der zweiten Hälfte das Heft in die Hand nahm und Sören Stauder gegen Buckmaier (71.), Kaya (72.) und Klinger (81.) entschärfen musste. „Da hatten wir dann auch das nötige Glück“, so Peters. Und einen hatte Ahlen ja noch: Einen blitzsauberen Konter über Cihan Yilmaz, der die Pille quer auf Felix Bechtold legt (83.). „Respekt an mein Team, dass es die heikle Phase so gut überstanden und wieder alles rausgehauen hat“, lobte Chef Marco Antwerpen, der mit seinen Spielern erstmals auf Rang elf vorrückt und der Liga wieder gezeigt hat, was mit Leidenschaft und Cleverness möglich ist.

SOCIAL BOOKMARKS