„Eine große, aber lösbare Aufgabe“
Bild: Poschmann
Ralf Wetzstein kann als neuer Trainer der A-Jugend RW Ahlens mit einem 24 Spieler starken Kader planen.  
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„Die Glocke“:  Herr Wetzstein, zur neuen Saison brauchen sie unbedingt einige neue Spieler. Wo kommen die Neuzugänge her?

Ralf Wetzstein:  Ein Großteil natürlich aus dem B-Jugend-Altjahrgang, insgesamt werden sechs Neue das Team ergänzen. Drei kommen vom Westfalenligisten TSC Eintracht Dortmund. Zwei jüngere Spieler stoßen von den B-Jugendlichen von Wattenscheid 09 und aus Rhynern zu uns, und wir freuen uns auf ein Talent, das von Preußen Münster bereits Bundesliga-Erfahrung mitbringt.

„Die Glocke“:  Das ist eine Menge. Wie formt man daraus eine funktionierende Einheit?

Wetzstein: Ein Eckpfeiler des Teams soll der schon aus dem Vorjahr stark in Erinnerung gebliebene Enes Güney werden. Neben ihm müssen aber auch noch einige andere aus dem letzjährigen Kader den Grundstock bilden. Ich denke, der Kader ist mit 24 Akteuren gut besetzt.

„Die Glocke“:  Wenn wir schon von Vorbereitung sprechen – wie sieht die Zeit bis zum Start aus? Wetzstein: Der Auftakt ist am 25. Juli, bis zum Start am 4. September findet viermal pro Woche ein Training und zweimal pro Woche ein Test statt. Ein Bonbon gibt’s auch: Ein Trainingslager führt für zwei Tage in die nähere Umgebung, um an Zusammenhalt und Fitness zu arbeiten. Wo es hingeht, ist aber eine Überraschung.

„Die Glocke“:  Nicht nur die Spieler sind entscheidend – wie empfinden sie das Umfeld und ihren neuen Co-Trainer Pierre Hundt?

Wetzstein: Ich bin ja erst spät zur Mannschaft gestoßen. Da habe ich Pierre Hundt aus Vorschlägen des Vereins als Co-Trainer ausgewählt. Bis jetzt bin ich von ihm positiv überrascht. Er ist sehr engagiert, und die Chemie stimmt.

„Die Glocke“:  Was sind die Ansprüche, wo geht die Reise hin?

Wetzstein: Das letzte Jahr war aufgrund des etwas schlechteren B-Jugend-Jahrgangs nicht so gut, aber es ist normal, dass nicht jeder Jahrgang spitze ist. Nun ist das Team aber super, und ich möchte besser abschneiden als letzte Saison. Ansonsten bereiten wir die Spieler auf ihre Zeit bei den Senioren vor. Wir haben eine große, aber lösbare Aufgabe.

„Die Glocke“:  Noch ein Blick auf die Konkurrenz: Wie sehen Sie ihre Rivalen?

Wetzstein: Wie man hört, rüstet der SC Paderborn kräftig auf und möchte den Aufstieg schaffen. Die anderen Mannschaften werde ich mir in dem ein oder anderen Testspiel anschauen. Die Luft in der Liga ist dünn, aber mit unserer Erfahrung sehe ich der Saison entspannt entgegen.

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