Eintracht ist nach 26:21-Sieg zurück
Bild: Henning Wegener
Dolbergs kleiner Höhenflug: Sven Scheel und die Eintracht zeigten eine kämpferisch starke Leistung.
Bild: Henning Wegener

 „Das waren unsere ersten beiden Punkte in der Fremde in dieser Saison“, flachste Trainer Thomas Steinhoff, während seine Schützlinge jubelnd im Kreise hüpften, „Auswärtssieg, Auswärtssieg!“ skandierten und sich von ihren Fans feiern ließen.

In der Ahlener Friedrich-Ebert Halle erlebte Dolberg so etwas wie eine Wiederauferstehung. Zwar nicht immer mit ganz viel Klasse, dafür aber mit viel Herz und Mumm. „Das war ein fast perfektes Spiel“, lobte Steinhoff seine Mannen, die eine leidenschaftliche Leistung boten – vor allem in Abschnitt zwei.

Dolberg läuft im zweiten Durchgang heiß

„Ich war froh, dass der Trainer mich noch hat spielen lassen“, sagte Aufbauspieler Pascal Weghake. „Ich habe in der ersten Hälfte direkt fünf Dinger verworfen.“ Aber genau wie Weghake machten es die Dolberger nach dem 8:10-Pausenrückstand deutlich besser. Bis zur 36. Minute hatte Dolberg zum 12:12 getroffen. Nach 50 Minuten lag die Steinhoff-Sieben mit fünf Toren vorne (19:14.).

„Man hat gemerkt, dass der Letmather TV nicht mehr die Durchschlagskraft vorne hatten“, sagte Marcel Weghake. Dolberg, angefeuert vom Publikum, lief unermüdlich seine Tempo-Gegenstöße und hielt die Gäste so auf Distanz. „Da sieht man mal, welches Potenzial in der Truppe steckt“, meinte Steinhoff, der optimistisch anfügte: „Jetzt sind wir wieder mitten drin, wenn Oberlübbe am Mittwoch Everswinkel schlägt.“

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