Einwechslungen bringen SCW auf Kurs
Bild: Dünhölter
Jubel des Doppeltorschützen: Simon Schubert (r.) traf beim 4:2 des SC Wiedenbrück über Holzwickede zweifach. Das gönnte ihm auch Phil Beckhoff.
Bild: Dünhölter

Nach ordentlicher Anfangsphase sowie der Führung durch einen Freistoß-Treffer von Simon Schubert in der 22. Minute hatte der SCW vor 352 Zuschauern im Jahnstadion plötzlich Probleme. „Uns fehlten gegen den kompakten Gegner die Lösungsideen. Wir hatten viele Ballverluste und haben viele zweite Bälle nicht bekommen“, zählte Björn Mehnert die Schwachpunkte auf, die dazu führten, dass beim SCW nach dem Ausgleich der zunächst gefälligen und nicht ungefährlichen Gäste bei seinem Team nicht mehr viel ging.

Probleme setzen sich zunächst fort

Beim 1:1 durch den starken Holzwickeder Torschützen Sebastian Hahne störten die beiden Verteidiger Tristan Duschke und Schubert nicht konsequent genug. Die Wiedenbrücker Probleme setzten sich auch nach der Halbzeit fort – mit dem 1:2 durch Hahne (59.) als Krönung der unschönen Art. Doch wenig später folgten zwei Knackpunkte des Spiels. Zum einen brachte Mehnert erst den lange verletzten Xhuljo Tabaku und kurz darauf den unversehrt von einer Länderspielreise zurückgekehrten Viktor Maier. Beide verliehen der zuvor einfallslosen Offensive des SCW neue Impulse.

Tabaku wird vom Torwart gelegt

„Die Einwechselspieler von Wiedenbrück haben es heute entschieden“, konnte Holzwickedes Trainer Axel Schmeing bei dieser Qualität von der Bank nicht mithalten. Beim Ausgleich war denn auch Tabaku maßgeblich beteiligt: In Minute 70 ließ der Offensivmann gleich zwei Gegenspieler stehen, marschierte in den Strafraum und wurde dort von HSC-Schlussmann Muhammed Acil von den Beinen geholt. Ob das elfmeterwürdig war oder nicht, war strittig – doch Schiedsrichter Florian Visse zeigte auf den Punkt und Schubert verwandelte zum wichtigen 2:2.

Das war ein Wirkungstreffer, der die Gäste aus dem Konzept brachte. Nur eine Minute später schloss Phil Beckhoff einen guten Konter zur Führung ab, spätestens jetzt hatte der SCW das Geschehen wieder voll im Griff. Den Schlusspunkt setzte David Hüsing kurz vor Schluss. Fazit: Dieses 4:2 war ein hartes Stück Arbeit für den SC Wiedenbrück. Doch die Tabellenführung gibt es halt auch nicht geschenkt.

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