Einzel-Bronze für Lena Zelichowski
Den DM-Mannschafstitel holte die LG Kreis Gütersloh mit (v. l.) Wanda Schwarze-Wippern, Kathrin Czichon, Lena Zelichowski und Lisa Steinlage.

 Für eine Ausnahme sorgte der Wiedenbrücker Juniorenstarter Marius Heitjohann im Trikot des LC Paderborn. Mit persönlicher Bestleistung von 7167 Punkten gewann der Schützling von LG-Trainer Andreas Schulze nach einem starken zweiten Wettkampf-Tag souverän den DM-Titel und freute sich mit der Mannschaft des LC Paderborn über Silber.

Drei persönliche Bestleistungen „katapultierten“ Lena Zelichowski zu Bronze. Mit 14,43 Sekunden über 100m Hürden startete die 19-jährige Wiedenbrückerin als Zweite und setzte sich nach der zweiten persönlichen Bestleistung von 1,60m im Hochsprung in der Spitzengruppe fest.

Dauerregen und kühle Temperaturen verlangten den Mehrkämpferinnen am zweiten Wettkampftag alles ab. Trotzdem steigerte sich Zelichowski im Speerwurf um sieben Meter auf 32,80m (530Pkt.) verlor aber den dritten Rang an Mareike Arndt (LG Filstal), die mit 38,07m konterte. Im abschließenden 800m-Lauf nahm Zelichowski ihrer Konkurrentin (2:29,93 Min.) in 2:26,20 Minuten aber die nötigen Sekunden ab und freute sich mit 4961 Punkten über die Bronzemedaille.

Die A-Jugendlichen Marvin Gregor (6146 Pkt.), Arnold Herz (5728 ) und Tim Wendtland (4638) blieben im Feld der 36 A-Jugendlichen als 19., 24. und 28. deutlich unter ihren Möglichkeiten. Dabei begann für Marvin Gregor der Zehnkampf mit guten 11,89 Sekunden über 100m. Nach 6,02m im Weitsprung blieb der 18-Jährige im Kugelstoßen mit 11,91m gut zwei Meter unter seinen Möglichkeiten. Mit 1,90m im Hochsprung keimte wieder Hoffnung auf eine vordere Platzierung auf.

Mit ordentlichen 55,08 Sekunden über 400m beendete Gregor den ersten Wettkampftag. Am Sonntag sprintete der Isselhorster flotte 15,89 Sekunden über 110m Hürden. Im Diskuswurf bedeuteten 33,89m eine ordentliche Leistung. Im Stabhochsprung machte sich das fehlende Training bemerkbar: Gregor kam als 4,60m-Springer nicht über die Einstiegshöhe von 3,80m hinaus. „Die Motivation war weg“, kommentierte die LG-Trainerin Tanja Rolle die 47,17m im Speerwurf. Über 1500m riss sich Gregor zusammen und lief versöhnliche 4:57,40 Minuten.

Angesichts einer zweimonatigen Verletzungspause war bei Tim Wendtland kaum mehr als der 28. Platz zu erwarten. Hürdenspezialist Arnold Herz startete mit der schnellsten Zeit von 11,21 Sekunden über 100m Hürden in den Zehnkampf, konnte das Niveau aber nicht halten und verlor im Stabhochsprung (3,10m) und Speerwurf (32,07m) an Boden.

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