Handballerinnen um Aufstieg in 3. Liga
Es geht um alles: Britta Stelthove und ihre Kolleginnen haben am 23. Juni ihr erstes Match gegen Schwerte-Westhofen.

Während sich die meisten Mannschaftssportler momentan langsam wieder an ihr Spielgerät herantasten, müssen Everswinkels Oberliga-Handballerinnen nach mehr als sieben Monaten Pause sehr schnell wieder auf Betriebstemperatur kommen. Der SC DJK tritt Ende Juni in einer Aufstiegsrunde um einen Drittliga-Startplatz an.

Heimspiel zum Auftakt gegen HSG Schwerte-Westhofen

Lange war es offen, ob und wann eine mögliche Aufstiegsrunde gespielt werden sollte. Der Handballverband Westfalen und der Handballkreis Münsterland haben in fast allen Ligen die Aufsteiger mit diversen Quotientenregeln bestimmt. Nur in der Frauen-Oberliga bittet der Handballverband die Spielerinnen nun aufs Spielfeld.

Der SC DJK Everswinkel empfängt am 23. Juni (Mittwoch, 20 Uhr) in der Kehlbachhalle die HSG Schwerte-Westhofen und reist am 25. Juni (Freitag, 20 Uhr) nach Ostwestfalen zur LIT TRIBE 1912. Schwerte und LIT treffen abschließend am 25. Juni (Sonntag, 16 Uhr) aufeinander. Der Erstplatzierte steigt in die dritte Bundesliga auf.

Vorfreude bei Team um Trainerin Manja Görl

 „Die Stimmung im Team ist super. Wir fiebern der Chance entgegen, die sich uns dort ermöglicht hat“, berichtet SC-DJK-Trainerin Manja Görl. Seit vergangener Woche trainiert die Truppe von Franziska Heinz und ihr wieder in der Kehlbachhalle und hat sich zuvor am Sportpark Wester kontaktlos in Form gebracht.

„Ich denke, dass entweder LIT oder wir uns durchsetzen werden. Die Partien in der Vergangenheit waren meist knapp“, sagt Görl, „entscheidend wird sein, wer fitter ist und wer am Ende das nötige Quäntchen Glück hat.“ Während LIT schon etwas länger wieder in die Halle darf, wartet die HSG Schwerte-Westhofen im Kreis Unna noch auf die erste Halleneinheit. „Aus heutiger Sicht - mit Blick auf die aktuellen Inzidenzwerte - gehe ich davon aus, dass die Spiele stattfinden werden“, erklärt Stefan Boekoff, Mitglied des Abteilungsvorstands, „noch ist aber nichts in Stein gemeißelt“.

Hygienekonzept muss passen

Der Verein befindet sich in Gesprächen mit den örtlichen Behörden, die einem sportlichen Wettkampf und einer Zuschauerbeteiligung zustimmen müssen. „Da sollte unser Hygienekonzept natürlich stimmen“, betont Boekhoff. Der Handballverband hat ebenfalls einige Vorgaben: So müssen 90 Minuten vor dem Spielbeginn alle Spielerinnen, Trainerinnen, Schiedsrichterinnen und Offizielle getestet werden.

Am 18. Juni findet eine finale Videokonferenz mit den drei Teams und dem Handballverband Westfalen statt. Eventuell müssen dann auch noch andere Spielorte gefunden werden, wenn ein lokaler Coronaausbruch einen Austragungsort nicht zulässt.

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