Enge auf Abschiedstour mit der TSG Harsewinkel
Bald ist Schluss: Steffen Enge ist nur noch bis zum Saisonende Trainer der TSG Harsewinkel.

Für Harsewinkels Trainer Steffen Enge könnte der Auftritt im Kreispokal einer seiner letzten Höhepunkte mit den Mähdrescherstädtern werden. Denn Enge wird den Pokal-Außenseiter nur noch bis zum Sommer trainieren.

Ursprünglich plante er den Neuaufbau in der Bezirksliga. „Steffen Enge konnte für die Saison 2016/17 aktuell weder zu- noch absagen. Da Zeitdruck aufgrund der Kaderplanung besteht, musste der Vorstand reagieren“, erklärt Daniel Schröer, neuer Abteilungsleiter der TSG-Fußballer, den Schritt. Für Enge wird Peter Mannek (früher Halle und Peckeloh II) übernehmen, der sich bereits um die Kaderplanung kümmere, so Schröer.

„Mir fehlte Ende Februar noch das richtige Bauchgefühl für eine Zusage“, begründet Enge sein Zögern, zeigt allerdings volles Verständnis dafür, dass sich die TSG deshalb anderweitig umgeschaut hat. Mit Blick aufs Pokal-Halbfinale wünscht sich Harsewinkels Trainer, dass seine Spieler „heute Abend leichtfüßiger und gedanklich frischer“ agieren, als zuletzt in der Meisterschaft. „Der Pokal ist schließlich ein komplett anderer Wettbewerb, in dem wir zurecht so weit gekommen sind wie schon lange nicht mehr. Jetzt bietet sich uns die Chance zu zeigen, dass wir mehr können“, sagt Enge.

Während die TSG den Kreispokal in der Saison 2010/11 gewonnen hat, kassierte der SV Spexard in den letzten vier Jahren drei Endspiel-Niederlagen. Deshalb soll das Halbfinale für das Team von Giovanni Taverna auch nur eine Durchgangsstation sein. „Wir wollen ins Finale, deshalb gibt es keine Experimente“, will Taverna mit der bestmöglichen Mannschaft auflaufen.

Verzichten muss er allerdings auf den verletzten Lukas Krause, dafür hofft der „Spechte“-Trainer auf die Rückkehr von Ilja Nepke, Charbel Abdullahat und David Jedra. Simon Fentroß ist ebenfalls einsatzbereit, er hat seine Sperre abgesessen. „Vielleicht wird es ein oder zwei Veränderungen im Kader geben, aber wir nehmen Harsewinkel trotz der Tabellensituation nicht auf die leichte Schulter. Immerhin hatte auch niemand damit gerechnet, dass wir in der Liga Spitzenreiter Hassel schlagen“, weiß Taverna aus eigener Erfahrung, wie gefährlich Außenseiter sein können.

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