Enniger gewinnt nur die Rot-Wertung
Bild: Wegener
Vergeblicher Kraftakt: Martin Pupka-Lipinski (l.) konnte Niklas Peter Zander nicht am Tor zum 1:0 hindern. 
Bild: Wegener

Sebastian Löll flog wegen einer Notbremse (32.), Patrick Dragon wegen eines Ellenbogenschlages (58.) und Torwart Johannes Trockel wegen rohen Spiels im Strafraum (90.). Den folgenden Elfmeter hielt Feldspieler Matthias Hilgensloh, der im Tor aushalf.

 „Eigentlich sind wir ganz gut ins Spiel gekommen“, befand Posorski, den freute, dass seine Mannschaft die vorgesehene tiefe Grundordnung hielt. Allerdings ging das nur 31 Minuten lang gut, dann traf Niklas Peter Zander nach einem Freistoß zum 1:0 (31.). Direkt danach liefen die Gäste in einen Konter, den Löll stoppte.

„Wir waren nur dann wirklich besser, als wir in Gleichzahl gespielt haben“, gab Vorhelms Trainer Dennis Averhage zu. Seine Elf habe nicht die Ruhe gefunden und sich gegen die tief stehenden Ennigeraner schwer getan. Enniger hatte noch in der ersten Hälfte Chancen zum Ausgleich durch Kevin von den Berg und Daniel Recker, ließ sie allerdings ungenutzt.

Nach der Halbzeit ging das Spiel genauso weiter. „Wir hatten uns vorgenommen, weiter tief zu stehen und auf Konter zu lauern“, sagte Posorski. Trotz Dragons Bärendienst hatte Markus Recker mit einem Pfostenkopfball eine große Ausgleichschance (73.). Direkt im Anschluss traf Vorhelms Julian Müller zum entscheidenden 2:0 (75.).

„Ich bin absolut zufrieden, dass wir gewonnen haben“, freute sich Averhage über drei dreckige und doch verdiente Punkte. „Unsere Vorbereitung war nicht optimal, und auf dem Platz konnte man nicht glänzen.“ Sein Gegenüber Posorski zog ein zwiegespaltenes Fazit: „Die Einstellung war in Ordnung, aber wir haben uns selbst geschwächt. Ich bin nicht unzufrieden, da wir uns gegen ein Spitzenteam eine Halbzeit lang in Unterzahl gut verkauft haben.“

SOCIAL BOOKMARKS