Erbprinz gibt den Startschuss auf neuer Strecke
Die Stab-Übergabe  ist jedes Mal ein spannender Moment beim Staffelmarathon.

Nach der aus lärmschutzrechtlichen Gründen erfolgten Absage für das bisherige Flora-Westfalica-Parkgelände („Die Glocke“ berichtete) wird nun im Rhedaer Schlosspark gelaufen. Maximilian Erbprinz zu Bentheim-Tecklenburg gibt um kurz vor 10 Uhr den Startschuss.

„Die 2-km-Runde ist gut zu laufen, bietet viel Schatten und hat noch mehr den Charakter eines Landschaftslaufes“, ist Norbert Windau von der LG Burg mittlerweile nicht mehr traurig über den erzwungenen Umzug. Allerdings gab es viel zur organisieren, wie Beschaffung von Toiletten sowie Strom- und Wasserleitungen.

Ihre Pavillons und Sitzgelegenheiten stellen die Staffeln auf der Wiese auf zwischen dem Restaurant Emshaus, das auf seiner Terrasse auch einen Imbissstand aufbaut, und dem Rosengarten. Kurze Wege gibt es zu drei Parkplätzen und zum Rhedaer Freibad, wo alle Teilnehmer freien Eintritt haben, um zu duschen oder die Beine beim Schwimmen wieder zu lockern. Auf die Vorjahreszahl von 100 Staffeln werden die Veranstalter diesmal wohl nicht kommen. „Es hat im Februar ein paar Wochen gedauert, bis klar war, ob und wie es überhaupt weitergeht. Da hat sich niemand angemeldet“, berichtet Norbert Windau stattdessen von einem sprunghaften Anstieg der Meldungen in den letzten Tagen. So waren es am 11. Juni noch 62, acht Tage später aber schon 82 angemeldete Laufmannschaften. „Das hatte ich so nicht erwartet. Wir wären auch mit bis zu 70 Meldungen zufrieden gewesen“, freut sich Windau umso mehr.

Das Interesse spricht für das Konzept des Laufes, das die Wiedenbrücker aus Rheinland-Pfalz übernommen haben, wo der auf 21 Runden aufgeteilte Marathon bereits zum zehnten Mal stattfindet. „Weil die Runde mit zwei Kilometern relativ kurz ist, und die Läufer dann wieder ausruhen können, machen eben viele mit, die sonst nicht bei Veranstaltungen laufen“, verweist Windau auf viele Familien, die gemeldet haben oder Teams mit bezeichnenden Namen wie „Bierbäuche voraus“. Aber auch ambitionierte und auf Sieg laufende Teams wie die DJK Gütersloh oder der LV Oelde sind am Start.

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