Erst Westfalenliga-Derby, dann Weihnachtsmarkt
Bild: Dünhölter
Bestens vorbereitet: Spexards Vositzender Hubert Kötter, SVS-Trainer Carlos Fialho, Wolfgang Grübel und Thomas Birkenhake vom FCG sowie Spexards Teamkoordinator Klaus Rickmann (v.l.) freuen sich bereits aufs Derby am Sonntag.
Bild: Dünhölter

Anpfiff ist bereits um 13.45 Uhr am Sonntag. „Wir wollen das Spiel im Hellen beenden“, sagt Spexards Vorsitzender Hubert Kötter. Aber auch der um 14 Uhr beginnende Weihnachtsmarkt am Spexarder Bauernhaus bewog die Verantwortlichen, die Partie früher anzupfeifen.

Ehe der Nikolaus auf dem Weihnachtsmarkt um 17.30 Uhr einen Besuch abstattet, will aber auch der SV Spexard die Rute aus dem Sack holen. Nach offizieller Lesart reicht dem Außenseiter SVS gegen den Favoriten FCG zwar ein Zähler, doch nicht nur die Fans hegen Hoffnungen auf mehr. Im Gegensatz zum Heidewald-Team können die „Spechte“ ohne Druck aufspielen. Trainer Carlos Fialho fühlt sich in der Außenseiterrolle sichtlich wohl: „Wir versuchen, mit ehrlichem Fußball das Beste aus unseren Möglichkeiten zu machen. Mit 21 Punkten ist uns das bislang gut gelungen. Alles, was jetzt bis zum Winter dazukommt, ist Zugabe. Natürlich haben wir gegen den FC Gütersloh von der Papierform keine Chance, aber die wollen wir nutzen.“

Nach den jüngsten Spielbeobachtungen will der SVS-Coach „den Hebel da ansetzen, wo der FCG Schwächen hat“. Unschwer zu erraten, was Fialho damit meint: 23 von bislang 36 Treffern hat der FCG vor dem Pausentee erzielt. Je länger es also 0:0 steht, desto größer die Chancen des Gastgebers.

Natürlich weiß man beim Gegner um diese Statistik, kennt die Brisanz des Ortsduelles und die Motivation der gegnerischen Akteure. „Die Spexarder haben vier ehemalige Gütersloher im Kader. Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagt Wolfgang Grübel, der den Spexarder Leistungen Respekt zollt: „Die spielen eine überragende Saison. Was diese junge Mannschaft bislang erreicht hat, ist klasse.“

Mit dem Rückenwind nach dem Erfolg über Gievenbeck will die die Elf von Trainer Dirk Flock auch an der Bruder-Konrad-Straße einen Sieg einfahren: „Wir spielen auf drei Punkte.“ Es wäre der erste Auswärtssieg seit zwei Monaten. Nicht vergessen haben die Kicker aus dem Heidewald die beiden Duelle der vergangenen Saison. Obwohl der FC Gütersloh mit 5:2 und 3:2 gewann, waren es für Grübel „zwei Duelle fast auf Augenhöhe“.

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