Erster Schritt in Richtung Australien
Grünes Licht beim Orange-Cup im niederländischen Eindhoven: (v. l.) Henrik Reiß, Anna Linder, Joy Sanader, Sabrina Hohenhorst und Juergen Wohlgemuth schafften die ersten Qualifikationen.

 Nach mehrjähriger Wettkampf-Abstinenz wagte sich Anna Linder (31) erstmals bei den Masters, also der Altersklasse der Senioren, an den Start. Und traf beim Orange-Cup, einem internationalen Vergleichswettkampf, auf starke Konkurrenz.

 Erstmals schwamm sie die 100 Meter-Retten mit Flossen und Gurtretter (Lifesaver) und verwies die Konkurrenz aus den Niederlanden, Deutschland, England und Frankreich auf die Plätze. In zwei weiteren Disziplinen schaffte sie zwei 4. Plätze.

Was für sie und ihre Teamkameradin Sabrina Hohenhorst (35, zweimal Platz 6) aber noch entscheidender war: Beide haben die ersten Qualifikationszeiten für die Senioren-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr erreicht. Denn das ist das große Ziel, auf das sie längst hintrainieren. „Der erste Test ist super gelaufen“, sagt Trainer Juergen Wohlgemuth zufrieden.

Ihnen bleiben noch fast zwölf Monate, denn erst im November 2018 finden die Wettbewerbe – neben Nationalteams dürfen auch Vereinsmannschaften starten – in Adelaide/Australien statt. Dort wollen die beiden Ennigerloherinnen mit ihrer Staffel an den Start gehen. Auch für Henrik Reiß war die Teilnahme am Orange-Cup der erste Auftritt auf internationaler Bühne. Aus Eindhoven kehrte der 16-Jährige mit vier Bestzeiten aus fünf Starts heim.

Auch Henrik macht derzeit eine gute Entwicklung, verbesserte er doch drei frische Bestzeiten schon wenige Tage später bei einem Sichtungslehrgang der DLRG-Bundestrainerin. Målin Thorwesten schaffte bei ihrem letzten Wettkampf als Juniorin einen guten 8. Platz in ihrer Paradedisziplin 100 Meter Retten mit Flossen. Zufrieden war auch Joy Sanader (16). Und mit ihr DLRG-Bundestrainerin Elena Prelle. Das Teammitglied der DLRG Ennigerloh rechtfertigte ihre Nominierung für die Auswahlmannschaft der DLRG mit drei Bestzeiten.

SOCIAL BOOKMARKS