Es läuft schon rund bei RSV-Radrennern
Sieg zum Saisonauftakt: Christoph Dargatz vom RSV Gütersloh. Bild: Nieländer  

Für das zweite Ausrufezeichen sorgte Christopher Breulmann bei seinem Comeback nach einem Jahr Rennpause wegen des Umbaus des eigenen Hauses. Beim Frühjahrsklassiker „60. Köln-Schuld-Frechen“ sprintete der 30-jährige Münsteraner im B/C-Rennen nach 150 km auf den vierten Rang.

 Bereits in der ersten von 35 Runden (63 km) setzte sich Dargatz auf dem schweren Berg-Kurs in Bramsche mit Vladi Riha (Felt-ÖtztalX-Bionic Worldcup Team) und dem Holländer Joost Kemna (OWC Oldenzaal) vom Feld ab. Zusammen egalisierte das Trio schnell den Vorsprung der C-Klasse und schloss zu sechs Spitzenreitern auf, die sich aus dem Feld der C-Klasse gelöst hatten.

„Gut 25 Runden vor Schluss habe ich am Berg noch einmal attackiert und nur Vladi Riha konnte folgen“, erklärte Dargatz. „Den Sprint bin ich dann von der Spitze gefahren und habe überlegen gewonnen“, freute sich Dargatz über den Saisoneinstand.

Beim Frühjahrsklassiker Köln-Schuld-Frechen erlebte RSV-Spitzenfahrer Christopher Breulmann bereits nach zehn Kilometern eine Schrecksekunde, als er eine Trinkflasche verlor und die verbleibenden 140 km mit nur einer Flasche auskommen musste. Dies machte sich im Finalsprint bemerkbar, als den Rennfahrer des Gütersloher „Volvo Markötter-Team“ Krämpfe plagten. Als Vierter feierte der Landesverbandsmeister des Jahres 2009 hinter Matthias Frohn (RSC Sturmvogel Bonn) und Marek Maluszczak (Team Starbikewear) und Stephan Schwarz (Verein Cölner Straßenfahrer) aber ein glänzendes Comeback.

In beeindruckender Frühform war Seniorenfahrer Stefan Wittwer (RSV Gütersloh) beim Rennen der Mastklasse 2 (20 Runden = 36 km) in Bramsche unterwegs. Hinter dem siegreichen holländischen Meister Jos Wolfkamp (CC 75 Nijverdal) und Ernst Hesselschwerdt (RC Silber-Pils 03 Bellheim) sprintete der 43-jährige Stukenbrocker auf den dritten Platz. Vierter wurde Teamkollege Bernd Brune.

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