Es zählt nicht nur der Körperkontakt
Bild: Hoheisel
Das Ei fest im Griff haben Luis Niewöhner (l.) und Tim Terhörst. Die beiden siebenjährigen Rugbyspieler treten für den Wiedenbrücker TV beim Horst-Lück-Turnier an. Klaus Niewöhner (h. v. l.), Jürgen Rubbel und Michael Schmidt sind schon gespannt, wie sich der Nachwuchs schlägt.
Bild: Hoheisel

Freitagnachmittag: Gestandene, muskulöse Männer laufen am Rande des Spielfelds am Sportzentrum Burg kreuz und quer. Hier wird eine Bank zurechtgerückt, von dort ist das Geräusch einer Bohrmaschine zu hören. Die Männer sind eigentlich auf dem Platz zuhause. Dort, wo um jedes Ei – so der Name des Spielgeräts beim Rugby – und um jeden Meter gekämpft wird. Es sind größtenteils Spieler der Senioren-Teams des WTV, die hier die letzten Vorkehrungen treffen, bevor sich ab Samstag die jüngere Generation auf den Plätzen tummelt.

„Wir geben die Fackel weiter“

Drinnen, im trockenen Clubheim, sitzt Louis. „Morgen spielen wir gegen Gegner aus Frankfurt. Und Hannover“, erklärt der Siebenjährige stolz. Sein Vater Klaus Niewöhner sitzt ihm lächelnd gegenüber – und macht einen genauso stolzen Eindruck. „Wir geben die Fackel an die nächste Generation weiter“, sagt Jürgen Rubbel. Neben ihm sitzt Michael Schmidt. Rubbel, Schmidt und Niewöhner – die drei Männer verbindet die Liebe zum Rugby. „Wir kennen uns schon seit fast 20 Jahren“, sagt Schmidt. Seine Kinder sind ebenso schon beim WTV aktiv wie der Nachwuchs von Rubbel und eben Niewöhner. Wenn sich die drei Verantwortlichen des WTV unterhalten, wirkt es so, als sei das eine Selbstverständlichkeit.

Warum Rugby laut der Wiedenbrücker Verantwortlichen auch eine Rolle in der Erziehung von Kindern spielen kann sowie weitere Informationen über das Horst-Lück-Turnier lesen Sie am Samstag in der Rheda-Wiedenbrücker Ausgabe der „Glocke“.

SOCIAL BOOKMARKS