Everswinkel gewinnt beim SuS Enniger
Alles Kopfsache: Ennigerlohs Florian Strotkamp (l.) klärt den hohen Ball.

Ausschlaggebendes Kriterium waren am Ende acht eigene Treffer, der zweitplatzierte SuS Enniger erzielte sechs Tore, beide Teams kamen auf sechs Punkte und die gleiche Tordifferenz (+1). Außerdem schlug Gastgeber Enniger den SV Neubeckum mit 1:0.

 „Das ist schon etwas kurios, weil unser Spiel gegen Enniger abgebrochen wurde und der Sieger dann im Elfmeterschießen ermittelt wurde (4:3 für Enniger, d. Red.)“, sagte Everswinkels Trainer Matthias Greifenberg, der sich über den Turniersieg zwar freute, aber ihm keinen allzu hohen Wert geben wollte. „Ich konnte einiges erkennen und bin sehr, sehr zufrieden, auch weil einige Spieler aus der zweiten Mannschaft mitgespielt haben“, freute er sich über die ansprechende Leistung seiner Mannschaft.

 Im Duell der beiden B-Ligisten war Everswinkel überlegen, Ennigerloh verließ sich auf seine Defensive und auf die Konterstärke. Eine Taktik, die gegen Enniger erfolgreich war und sich zunächst auch auszahlte. Ewald Kleninger brachte den SuS nach einem schnellen Gegenangriff in Führung (35.). „Die Führung war glücklich“, musste Trainer Dennis Herrmann zugeben. In der zweiten Hälfte drehte Everswinkel auf und nutzte seine Chancen.

Mario Rossien, der von Greifenberg eigentlich positionsfremd als Stürmer eingesetzt wurde, traf doppelt (51./55.) und sicherte damit den Turniersieg. Trotz der zweiten Niederlage im dritten Spiel des Hartmann-Cups war Herrmann mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden: „Wir haben sehr gut verteidigt, man hat gesehen, dass wir mithalten können“, sagt er und formuliert dann ein knackiges Saisonziel: „Unter die ersten Fünf kommen.“

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