FC Gütersloh dominiert trotz Unterzahl
Bild: Dünhölter
Alex Schiller sah bereits nach 16 gespielten Minuten die Rote Karte von Schiedsrichter Maik Echelmeyer.
Bild: Dünhölter

Nach zwei Standardsituationen trafen Raffaele Wiebusch und Patrick Plucinski zum verdienten 2:0 (1:0)-Sieg des FC Gütersloh vor 713 Zuschauern im Heidewaldstadion.

„Unsere Taktik ist durch den Platzverweis früh über den Haufen geworfen worden“, ärgerte sich Trainer Holger Wortmann über den für ihn unerklärlichen Platzverweis: „Ich kenne Alex Schiller seit zehn Jahren, und wenn er sagt, er hat nichts gemacht, dann glaube ich ihm.“

Am Gütersloher Rhythmus änderte sich trotz der numerischen Unterlegenheit nichts, denn die Wortmann-Zehn blieb spielerisch klar tonangebend. Nur mit der Chancenverwertung wollte es nicht so recht klappen. „Hövelhof hat aber auch sehr destruktiv gespielt, die standen massiv um ihren Strafraum“, erklärte der FCG-Trainer die Probleme seiner Mannschaft.

FC Gütersloh: Tiszai – Eggert, Degelmann, Plucinski, Kroos – Zodrow, Brinkmann (64. Beuckmann) – Wiebusch (46. Hop), Röber – Schiller, Warweg (86. Wieckowicz)

Hövelhofer SV: Kirchhoff – Schulz, Malena, Kesselmeier, Hansmeier (60. Brocke) – Thieschnieder, M. – Zimmermann (75. Aydin), Cannon, Thieschnieder, N. Welker – Sakir (68. Brökelmann)

Schiedsrichter: Maik Echelmeyer (Hörstel)

Zuschauer: 713

Gelbe Karten: Wiebusch / Welker, Hansmeier
Rote Karte: Schiller

Tore: 1:0 (32.) Wiebusch, 2:0 (59.) Plucinski

So mussten denn die Standards her. Einen Freistoß von Pascal Röber köpfte Patrick Plucinski aufs Tor, HSV-Schlussmann Marko Kirchhoff ließ das Leder nach vorne abprallen – Raffaele Wiebusch reagierte gedankenschnell mit dem Schuss zum 1:0 (32.). Fast in identischer Personalkonstellation fiel das 2:0: Eine Röber-Ecke blockte Hövelhofs Cannon ab, der Ball fiel Plucinski vor die Füße, aus 15 Metern zog der flach ab (59.)

„Meine Mannschaft hat immer den Willen gezeigt, noch ein Tor zu schießen und mit einem ebensolchen Willen das zu Null verteidigt“, freute sich Holger Wortmann über die Einsatzbereitschaft der Dalkestädter, die so nur einige harmlose Schussversuche Hövelhofs zuließen.

Am Ostersamstag empfängt der FCG um 15 Uhr die SpVgg Vreden. Wiebusch (Meniskus) und Brinkmann (Schulter) durften deshalb vorzeitig ihren Arbeitsabend beenden.

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