FC Gütersloh nach 4:1 über Sende im Pokalfinale
Bild: Dünhölter
Doppelt erfolgreich: FC Güterslohs Stürmer Martin Fuhsy (Mitte) steuerte gestern Abend zwei Treffer zum 4:1-Sieg im Pokalhalbfinale beim A-Ligisten SW Sende bei.
Bild: Dünhölter

Auf dem Sender Kunstrasen erkämpften sich die Gastgeber die ersten Chancen durch Marco Fuhrmann (5.) und Mattis Enskat (13). Überhaupt hielten die Schwarz-Weißen gut dagegen. Sehr zum Leidwesen von FCG-Torwart Roman Benzel und Innenverteidiger Florian Kraus, die beide mit Verdacht auf Sprunggelenksverletzung nach Zweikämpfen ausfielen.

Pascal Röber brachte die Dalkestädter nach Akbayram-Flanke mit 1:0 in Führung (21.). Als zehn Minuten später Lennard Warweg per Elfmeter-Nachschuss auf 2:0 erhöhte, schien alles seinen Lauf zu nehmen. Doch Sende erwischte den FCG nur 17 Sekunden nach Wiederanpfiff völlig kalt. Vielleicht war der Kopfball-Anschlusstreffer von Marco Fuhrmann die Strafe dafür, dass die Gäste ihre Halbzeitpause halbiert hatten und auf dem Platz stehend auf den Gegner warteten.

Mit zunehmender Spielzeit setzte sich die spielerische Überlegenheit des Oberligisten durch. Zwei Treffer von Martin Fuhsy (58., 76.) beseitigten alle Zweifel. In den letzten acht Minuten musste Sende verletzungsbedingt in Unterzahl spielen.

„Das war ein Pflichtsieg“, kommentierte FCG-Coach Holger Wortmann die 90 Minuten, „das Meisterschaftsspiel gegen Erkenschwick am Sonntag ist wichtiger für uns“.

Ob der FC Gütersloh im Finale des Kreispokals erneut auf den SV Spexard treffen wird, stellt sich am Donnerstag, 16. Mai, heraus. Dann empfängt der Vorjahresfinalist SVS um 19 Uhr den klassenhöheren Westfalenligisten Rot-Weiß Mastholte an der Bruder-Konrad-Straße.

FCG-Innenverteidiger Steven Degelmann fällt mit einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich – erlitten beim Aufwärmen vor dem letzten Meisterschaftsspiel – für vier Wochen aus.

SOCIAL BOOKMARKS