FC Kaunitz kehrt in die Landesliga zurück
Bild: Schumacher
Das Meisterteam vom Furlbach: Den direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Landesliga hat die Mannschaft des FC Kaunitz nur ein Jahr nach dem Abstieg in die Bezirksliga in beeindruckender Manier geschafft.
Bild: Schumacher

Uffelmann freute sich umso mehr über sein erstes Meisterstück als Seniorentrainer, weil seine Mannschaft im entscheidenden Spiel richtig was bringen musste. Denn die „Avenwedder waren nun wirklich keine Thekenmannschaft“.

Die Trainingsarbeit des 30-Jährigen wussten gestern, als sich nach dem Schlusspfiff um 16.50 Uhr alles in Jubel, Trubel und Heiterkeit auflöste, gerade Uffelmanns Leistungsträger zu schätzen. „Hier in Kaunitz ziehen alle an einem Strang und es macht riesen Spaß, obwohl der Titelgewinn ein hartes Stück Arbeit war“, sagte zum Beispiel Marko Kaminski nach der ersten Sektdusche.

Der vor der Saison vom Regionalligisten SC Verl zum FCK gewechselte Außenverteidiger Kaminski hatte bei seinem Dienstantritt am Furlbach versprochen, im Falle der Meisterschaft die obligatorischen T-Shirts zu spendieren und hielt Wort. Schon Sekunden nach dem Abpfiff verteilte Kaminski 30 Meisterhemden an seine Mitspieler.

Eine weitere, erfahrene Stütze der FCK-Abwehr ist Thomas Rath. Der ehemalige Spieler des FC Gütersloh kickt im dritten Jahr in Kaunitz und feierte gestern bereits den zweiten Aufstieg. „Einmal war Maik Uffelmann mein Mitspieler, jetzt ist er mein Trainer. Unter ihm hat sich die Mannschaft weiterentwickelt. Der Zusammenhalt ist noch besser als beim Aufstieg vor zwei Jahren“, sagte Rath und genoss den Jubel der 300 Zuschauer.

Zu den Leistungsträgern des FCK zählt mit Lukas Krause noch ein weiterer Akteur mit viel Erfahrung aus höheren Ligen. Auch gegen Avenwedde war der Stürmer wieder der Matchwinner, denn das 1:0 schoss er selbst und das 2:0 bereitete er vor. Dabei wollte der ehemalige Verler nach der letzten Saison die Schuhe schon an den Nagel hängen. „Jetzt werde ich aber auch in der nächsten Saison noch für den FC Kaunitz spielen, denn sonst wissen meine Eltern ja gar nicht, was sie am Sonntag machen sollen“, erklärte Krause.

Avenwedde hat das Ziel direkter Wiederaufstieg zwar verpasst, doch gestern wurde die Elf von Trainer Levent Cayiroglu unter Wert geschlagen. In der ersten halben Stunde hielt „Bonewie“ gut dagegen und wurde mit der Roten Karte (50.) für Sergej Rempel nach einem Foul an Dominik Sterzer zu hart bestraft.

FC Kaunitz: Höwelkröger – Rath, Bode, Kaminski – Pickert, Parensen, Fentroß (82. Cinar), Krause, Votsmeier (68. Hanna) – Sterzer (78. Martens), Hülsebusch

SV Avenwedde: Fernandez – Calisan, Rempel, Yula – Merklinger, Will (56. Kriassios), Sehit, Muscharski – Keles (68. Schulze) – Pamuk, B. Bozkurt (59. Tekin)

Tore: 1:0 (29.) Krause, 2:0 (32.) Hülsebusch, 3:0 (50.) Hülsebusch (FE), 3:1 (54.) Will, 4:1 (56.) Kaminski (FE), 5:1 (65.) Sterzer, 6:1 (66.) Sterzer, 6:2 (86.) Schulze (FE)

Zuschauer: 300

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