FCG-Heimspiel gegen Siegen auf der Kippe
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Alternative: Kacper Rak (l.) könnte nach langer Zeit bei FC Gütersloh wieder in die Startformation rücken.
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Mit Blick auf Tabelle, Personal und Terminplan schlagen derzeit zwei Herzen in der Brust des Ex-Profis. „Natürlich wollen wir spielen“, weiß Vata, dass eine weiterer Spielausfall angesichts des dicht gedrängten Terminplans kaum noch zu verkraften ist: „Im April stehen uns in 30 Tagen bereits neun Spiele ins Haus.“

Doch ein Spielausfall besäße auch einen gewissen Charme, wie Vata freimütig einräumt. „Lars Schröder würde seine Gelb-Roten Karte vom vergangenen Wochenende bei einem Spielausfall ohne Nachteile für uns aussitzen und auch die angeschlagenen Orkan Tosun und Mohammed Bulut wären am nächsten Wochenende wieder dabei“, müsste Vata am Sonntag gleich auf drei wichtige Offensivkräfte verzichten.

Probleme, eine Mannschaft auf den Rasen des Heidewalds zu schicken, hätte Güterslohs Trainer jedoch keine, denn „dann sind die Jungs aus der zweiten Reihe gefragt“. Mit Kacper Rak, Turgay Gündogan oder Jetfat Abrashi bieten sich Vata durchaus Alternativen.

Um die Motivation macht sich Fatmir Vata überhaupt keine Gedanken, denn im Hinspiel setzte es eine empfindliche 0:6-Klatsche bei dem ehemaligen Regionalligisten, der aktuell den 13. Platz belegt.

Es könnte ein interessantes Kräftemessen werden, denn die schlechteste Heimmannschaft der Oberliga – erst ein Sieg zuhause – empfängt die schlechteste Auswärtsmannschaft der Oberliga. Siegen hat auf gegnerischen Plätzen erst vier Punkte geholt.

„Beim Hinspiel fehlten uns zwar ein paar Stammspieler, aber die Niederlage resultierte eher aus der mangelnden Einstellung“, hofft Vata, dass sein Team nun engagierter zu Werke geht: „Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren und in der Defensive gut stehen. Dann klappt es hoffentlich mit dem zweiten Heimsieg.“

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