FCG gelingt erster Heimsieg des Jahres
Bild: Dünhölter
Serdar Erdogmus köpft das 1:0-Siegtor für den FC Gütersloh gegen SV Emsdetten.
Bild: Dünhölter

FCG-Präsident Dr. Bernd Ruhnke hatte zuvor den Start einer „kleinen Serie“ gefordert, um vielleicht doch noch das Saisonziel, mit um die Tabellenspitze zu spielen, erreichen zu können. Diesen Appell hatten die Spieler anscheinend nicht mitbekommen. Denn was die Mannschaft von Trainer Dirk Flock über 90 Minuten gegen einen Tabellenletzten ablieferte, der in der ganzen Saison erst drei Treffer auf gegnerischem Platz erzielt hat, quittierten die Zuschauer zur Halbzeitpause mit Pfiffen.

Beide Teams präsentierten ein Fehlpassfestival erster Güte. Mit den besseren Chancen für Emsdetten. Doch Torschüsse liegen den Münsterländern offensichtlich nicht. So richtig verdient war das Gütersloher 1:0 daher nicht. Marc Birkenhake flankte das Leder stramm in den Strafraum, Erdogmus gab dem Ball mit dem Kopf die Wendung ins Tor (65.). SVE-Schlussmann Nico Menebröcker, der einigemal gut zugriff, blieb in dieser Situation chancenlos.

Schlusslicht Emsdetten gibt sich nicht auf

Wer nun damit rechnete, Emsdetten würde einbrechen und Gütersloh zu einem lockeren Sieg kommen, hatte sich mächtig verkalkuliert. Denn nach dem Führungstor zeigte die Flock-Elf überhaupt keinen Zug mehr zum gegnerischen Tor. Ganz anders Emsdetten, doch FCG-Torwart Hendrik Müller (84.) und der Pfosten (87.) sorgten dafür, dass die drei Punkte im Heidewald blieben.

„Ich bin erleichtert“, atmete Dirk Flock nach dem Schlusspfiff mehr als einmal tief durch. Für Emsdetten sei es etwas Besonderes gewesen, im Heidewald und dann noch unter Flutlicht zu spielen, das habe den Gegner wohl extra motiviert. „Schönspielerei benötigen wir derzeit nicht“, haderte Flock nicht mit dem spielerisch enttäuschenden Auftritt seiner Mannschaft. Für die kommenden Partien erwartet er allein schon deshalb eine Besserung, „weil jetzt Teams auf uns zukommen, die sich nicht so tief hinten reinstellen werden“.

FCG: Müller – Eggert, Plucinski, Heinrich, Becker – Zodrow, Basdas, Erdogmus (88. Grübel), Warweg (90.+1 Musliu), Birkenhake – Wiebusch (78. Önen)

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