FCG wittert Chance gegen SCW
Bild: Dünhölter

Außenseiter trifft Favorit: FC-Trainer Holger Wortmann hofft auf eine Überraschung gegen SCW-Trainer Theo Schneider.

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Für die Gäste aus Wiedenbrück ist das Pokalspiel in nur zehn Kilometern Entfernung Chance und Gefahr zugleich. Gewinnt der SCW in Gütersloh, könnte das einen Schub geben, um endlich aus dieser Krise mit nur einem Punkt aus sechs Ligaaspielen herauszufinden. „Wir wollen das in eine andere Richtung lenken“, sagt SCW-Trainer Theo Schneider.

Verlieren die Gäste jedoch, könnte das fatale Folgen für das ohnehin schon angekratzte Selbstbewusstsein der Wiedenbrücker Spieler haben. Dabei wirkt es fast so, als rede Schneider ganz bewusst sich selbst schwach und den Gegner stark, wenn er sagt: „Das ist fast schon ein Spiel auf Augenhöhe, das wird ganz, ganz eng.“

 Das hat auch mit der Wiedenbrücker Personalsituation zu tun. Neben den Langzeitverletzten Oliver Zech, Mariusz Rogowski und Kamil Bednarski fehlen der ebenfalls verletzte Stefan Langemann sowie der gesperrte Sebastian Sumelka. „Wenn wir mit dem normalen Kader antreten könnten, würden wir da ganz anders hinfahren“, sagt Theo Schneider.

„Die Rollenverteilung ist trotzdem klar. Auch wenn die Wiedenbrücker Probleme haben - sie können unter Profibedingungen trainieren, haben individuelle Klasse, eine starke Mannschaft und mit ihrem Trainer, den ich schon lange kenne, einen echten Fuchs auf der Bank“, ist der FCG für Trainer Holger Wortmann der klare Außenseiter. Für Wortmann ist wichtig, dass „die Mannschaft mit dem gewonnenen Selbstvertrauen und mit Hilfe der Zuschauer rausgeht und einen guten Job macht.“

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