FSV-Team fast schon ein Bundesligist
Bild: Steinecke
Ein Punkt fehlt noch, dann sind Brigitta Schmücker und der FSV in die erste Liga aufgestiegen. 
Bild: Steinecke

Nach dem 3:0-Erfolg (1:0) gegen den SV Meppen und der 0:1-Niederlage von Verfolger Cloppenburg gegen Duisburg II lässt er nach dem viertletzten Spieltag aber schon einmal leise die Korken knallen.

 „Eigentlich sollte uns jetzt nichts mehr aufhalten. Wir haben den Sekt schon einmal kaltgestellt, aber noch nicht aufgemacht“, machte der Coach mit einem dezenten Jubler einen riesigen Schritt Richtung erster Liga.

 Dank der ums Überleben kämpfenden Duisburgerinnen haben die Gütersloherinnen jetzt einen komfortablen Vorsprung von sechs Punkten vor dem BV Cloppenburg. „Ich habe erst einmal bei dem Duisburger Trainer angerufen und mich bedankt. Die haben uns die Tür zur ersten Liga ganz weit aufgeschossen. Jetzt müssen wir nur noch durchgehen“, sagte Graskamp.

Etwas mussten die Dalkestädterinnen aber auch selber dazu beitragen. Hierbei zeigte sich der SV Meppen als die befürchtet harte Nuss. Verzichten musste Graskamp auf die erkrankte Leonie Bentkämper. Dafür rückte die blendend aufgelegte Lena Lückel in die Innenverteidigung. „Das war ein schweres Stück Arbeit“, fasste Graskamp die Partie zusammen. Was aber auch daran lag, dass seine Elf in der ersten Hälfte nach der Führung die nötige Treffsicherheit vermissen ließen.

Bereits in der 14. Minute hatte sich der FSV prächtig in Szene gesetzt. Lina Magull hatt einen Freistoß perfekt auf Annabell Jäger gezirkelt, die jedoch scheiterte. Nutznießerin der Situation war schließlich Brigitta Schmücker, die das 1:0 perfekt machte. „Eigentlich hätte es nach 45 Minuten schon 3:0 stehen müssen“, vermisste Graskamp anschließend die Sicherheit im Abschluss.

 Und fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff hatte die Graskamp-Elf das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Die Gastgeberinnen legten sich noch einmal ordentlich ins Geschirr, um den Ausgleich zu erzielen. Nur denkbar knapp strich der Meppener Schuss am FSV-Gehäuse vorbei.

Ein Weckruf, denn jetzt investierten die FSV-Frauen wieder mehr ins Spiel. In der 55. Minute vergab Kristina Gessat einen Hand-Elfmeter. Erst Nina Claassen erlöste ihren mitfiebernden Trainer nach einer Ecke in der 61. Minute. Danach verlegten sich die Gütersloherinnen aufs Kontern, wovon Lina Magull mit ihrem Treffer zum Endstand (82.) profitierte.

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