FSV beim 3:0-Sieg mit nur einem Makel
Bild: Steinecke
Hatte nichts auszusetzen: Trainer Christian Franz-Pohlmann war nach dem 3:0-Sieg seines FSV Gütersloh absolut zufrieden.
Bild: Steinecke

Stattdessen verkündete der Trainer der Zweitliga-Fußballerinnen des FSV stolz: „Wie wir heute aufgetreten sind, hat mir imponiert.“ Wenn es denn überhaupt etwas an diesen einseitigen 90 Minuten zu meckern gäbe, dann ist es die Tatsache, dass der FSV nicht mehr als drei Tore gemacht hat. „Stimmt schon“, räumte Franz-Pohlmann später ein. Um anschließend zu betonen: „Aber das ist mir heute egal.“ Dass der Trainer so zufrieden war, ist nachvollziehbar.

Von Beginn an alles im Griff

Denn abgesehen von einer klitzekleinen Schwächephase in der ersten Halbzeit, in der sich Gütersloh kurz nach dem vorentscheidenden 3:0 anschickte, es etwas bequemer angehen zu lassen, waren die Gastgeberinnen komplett überlegen und verdienten sich damit den Sieg. Und die Rückkehr in die Erfolgsspur nach zuletzt zwei Pleiten in Serie. Von Beginn an hatte der FSV das Geschehen komplett im Griff. Auch begünstigt durch den Umstand, dass gleich einer der ersten offensiven Annäherungsversuche von Erfolg gekrönt war: In der sechsten Minute stand Sarah Grünheid nach einem Freistoß in der Mitte völlig frei und vollstreckte zum 1:0. Nur acht Minuten später folgte Tor Nummer zwei: Zunächst scheiterte Isabelle Wolf noch an Torhüterin Bianca Weech, doch der Abpraller landete vor den Füßen von Katrin Posdorfer, die lässig einschob. Und als Marie Pollmann in der 23. Minute einen Handelfmeter auch noch zum 3:0 verwandelte, war die Sache bereits durch.

Rückkehrerin trifft den Außenpfosten

Mit der klaren Führung im Rücken hatte der FSV Gütersloh nun relativ leichtes Spiel. Und das Team von Christian Franz-Pohlmann nutzte die Gunst der Stunde, um sich im zweiten Durchgang noch mehrere gute Möglichkeiten herauszuspielen. Unter anderem traf Rückkehrerin Laura Hoffmann, die nach langer Verletzungspause in der 68. Minute eingewechselt wurde, nur den Außenpfosten (72.). Dass es jedoch beim 3:0 blieb, war ein kleiner Makel. Einer, der Franz-Pohlmann angesichts der guten Leistung aber nicht weiter störte.

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