FSV ist doch nur krasser Außenseiter
Bild: Steinecke
FSV-Coach Markus Graskamp weiß, was sein Team in Frankfurt erwartet.
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 Nach vier Partien steht Frankfurt mit neun Punkten auf dem ersten Platz. Gütersloh hat als Vierter nach drei Spielen sechs Punkte auf dem Konto.

Illusionen, gegen Frankfurt mit 18 Nationalspielerinnen im Kader ein Wort mitreden zu können, macht sich FSV-Coach Graskamp nicht. „Es wäre vermessen zu sagen, hier können wir was mitnehmen“, bleibt der Trainer realistisch, auch wenn die Gütersloherinnen gegen Duisburg eine bemerkenswerte Leistung ablieferten. „Wir werden in der Defensive noch mehr als gegen Duisburg gefordert sein“, weiß der Trainer, dass nur FSV-Beton einen klaren Sieg der Gastgeberinnen verhindern kann.

Im DFB-Pokal vor zwei Jahren machte er bereits Bekanntschaft mit Frankfurt. Mit 0:4 zog sich Gütersloh achtbar aus der Affäre. „Ich war nach einer Niederlage noch nie so zufrieden. Das Ergebnis ist mir fast egal, ich will Leidenschaft sehen“, so Graskamp. „Wir haben gegen Frankfurt wenig zu verlieren und können da hinfahren, um ganz locker aufzuspielen“, möchte der Trainer, dass seine Elf das Spiel nicht als den erwarteten Nackenschlag betrachtet, sondern nutzt, um sich etwas abzuschauen.

Nach dem Duisburg-Spiel waren Franziska Bröckl (Erkältung), Maren Wallenhorst und Anna van Bonn (dicker Knöchel) leicht angeschlagen. Graskamp geht allerdings davon aus, dass das Trio wieder einsatzfähig sein wird. Noch nicht spielberechtigt wird Neuzugang Laura Giuliani sein. Die Freigabe der National-Torhüterin durch den italienischen Verband zieht sich. Automatisch erfolgt die Freigabe am 20. Oktober. „Sie muss aber eher spielberechtigt sein“, drängt Graskamp.

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