FSV kassiert die zweite Klatsche in Folge
Archivfoto: Rollié
Den Ehrentreffer für den FSV Gütersloh erzielte Josefine Neß (r.) bei der 1:4-Niederlage in Wolfsburg.
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Die Wolfsburgerinnen kämpften sich mit ihrem vierten Saisonsieg auf den Relegationsplatz vor. Eine Ursache für den verpatzten Auftritt in Wolfsburg sah Steffen Enge im misslungenen Auftakt. Denn die Gastgeberinnen benötigten nur zwölf Minuten, um durch einen Doppelschlag von Karina Saevik (2., 12.) mit 2:0 in Führung zu gehen. Enge mutmaßte, dass vielleicht noch das 0:5 vom Donnerstag in den Köpfen steckte. „Damit haben wir Wolfsburg stark gemacht“, ärgerte sich Güterslohs Trainer. 

Für dessen Mannschaft wirkte der Anschlusstreffer durch Josefine Neß wie ein Weckruf. Neß war zur Stelle, als ein Distanzschuss von Celina Baum von der Latte abprallte (25.). Von der 20. bis zur 70. Minute sei sein Team spielbestimmend gewesen, sah Enge nun einen überlegen aufspielenden FSV: „Wir hatten deutlich mehr Ballbesitz.“ Der ließ sich allerdings nicht in Tore umsetzen. 

Zwei Entscheidungen der Unparteiischen hätten letztlich die Niederlage herbeigeführt. Erst sei ein Foul an Shpresa Aradini nicht mit der eigentlich fälligen Ampelkart bestraft worden, kurz darauf sah Enge ein Stürmerfoul von Natasha Kowalski, doch erneut blieb der Pfiff aus und Kowalski, die in der Nachspielzeit noch die Rote Karte sah, legte das 3:1 nach (70.). 

„Das 4:1 hatte nur noch statistischen Wert“, hofft Steffen Enge, dass sich sein Team für die letzten drei Saisonspiele gegen Spitzenreiter Carl Zeiss Jena, RB Leipzig und Borussia Bocholt wieder berappelt.

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