FSV muss vor dem Tor effektiver werden
FSV-Torfrau Viven Brandt will nach überstandener Zahn-OP ihren Kasten sauber halten.

Chancen hatte der FSV bereits gegen Hohen Neuendorf genug. Allerdings fand der Ball bei 15 Chancen nur einmal den Weg ins Tor „Wir müssen mehr Effektivität zeigen. Aber das kann man nicht trainieren. Es ist auch keine Frage der Qualität. Der Knoten muss irgendwann platzen“, sagt Franz-Pohlmann. Und das soll im Spiel gegen die Potsdamerinnen geschehen.

 Die Gäste stehen zwar drei Plätze hinter Gütersloh auf Rang sieben, doch der FSV-Trainer weiß, dass der Tabellenplatz nicht dem wahren Leistungsvermögen der jungen Mannschaft entspricht. „Die haben eine enorme Qualität“, sieht der Trainer die Erstligareserve im ersten Drittel der Tabelle. Mit elf Auswärts- und elf Heimsiegen weisen die Dalkestädterinnen eine ausgeglichene Bilanz auf. Mit dem 6:2 im Hinspiel hat der FSV schon einmal gut vorgelegt. Allerdings machte Potsdam mit einem 4:0 gegen den letztjährigen Meister 1. FC Lübars am letzten Spieltag auf sich aufmerksam. Franz-Pohlmann: „Mit dem Ergebnis sind sie in der Liga angekommen. Das wird nicht einfach für uns.“

 Fehlen wird bei den Gütersloherinnen Marie Pollmann, die nach ihrer fünften Gelben Karte gesperrt ist. Auch auf Jill Eis muss der Trainer verzichten, da die Spielerin immer noch mit durch ihre Rückenprobleme beeinträchtigt ist. Dafür ist Torfrau Vivien Brandt nach ihrer Zahn-OP wieder ins Training eingestiegen. „Die Chancen stehen gut, dass sie spielt“, sagt Franz-Pohlmann.

 Aus Potsdamer Sicht möchte Trainer Thomas Kandler an die gute Lübars-Leistung anknüpfen, um so das Hinspieldebakel gegen den FSV wieder gutzumachen. Vor allem ein besseres Abwehrverhalten bei Standards soll hier helfen. Allerdings stehen Kandler momentan nur elf gesunde Spielerinnen zur Verfügung.

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