Fehlen des Titelverteidigers als Chance
Bild: Nieländer
Im Eiltempo durch die Altstadt: Heute Abend fällt der Startschuss zur 23. Auflage des Christkindllaufs der LG Burg Wiedenbrück. 1100 bis 1200 Hobby-Sportler und Spitzenathleten werden sich ab 19 Uhr auf die Zehn-Kilometer-Strecke begeben.
Bild: Nieländer

Der Start: Um 19 Uhr geht es – wie immer – auf der Langen Straße, Höhe Konrad-Adenauer-Platz, los. Von dort aus führt die zehn Kilometer lange Strecke in Richtung Ostenwall, von da gen Rietberger Straße, durch den Patersbogen und die Mönchstraße, über den Gänsemarkt, die Birn- und Wasserstraße bis zur „Schanze“ und von dort aus wieder auf die Lange Straße. Jede Runde beträgt 2,5 Kilometer.

Der Rekord: Wurde im Vorjahr von Amanal Petros pulverisiert. Der Läufer des TSVE 1890 Bielefeld verteidigte den Titel in 30:18 Minuten. Heute ist der gebürtige Äthiopier, der seit diesem Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft hat, jedoch nicht dabei. „Er läuft mittlerweile in einer anderen Wertigkeit“, sagt Martin Masjosthusmann, Sprecher der LG Burg. Und so startet Petros in einer Woche bei der Cross-Europameisterschaft in Frankreich. Und nicht in Wiedenbrück.

Gelingt Sansar der zehnte Streich?

Die Favoriten: Durch die laut Masjosthusmann „definitive“ Absage von Amanal Petros wird es nach zwei Jahren definitiv einen neuen Sieger geben. Wobei: Sollte Elias Sansar von der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen gewinnen, wäre dieser Name nicht wirklich neu. Er überquerte bereits neunmal als Schnellster die Ziellinie des Christkindllaufs. „Er hat schon angekündigt, gut drauf zu sein“, verrät Martin Masjosthusmann. Sollte Sansar das Kunststück gelingen, zum zehnten Mal zu siegen, winkt ihm eine Extra-Prämie. Konkurrenz wird ihm unter anderem der Vorjahreszweite Ejob Solomun von der SG Wenden machen, der erst am Donnerstagabend nachgemeldet hat. Bei den Frauen zählen Solomuns Lebensgefährtin Mealat Yemane und Titelverteidigerin Christl Dörschel (beide SG Wenden) zu den Favoriten.

Das Nachspiel: Nach der Siegerehrung geht es auf einen Glühwein auf den Christkindlmarkt oder ins Hohenfelder-Brauhaus – dort steigt ab 21 Uhr die „After-Race-Party“.

SOCIAL BOOKMARKS