Finale mit jetzt schon zwei Siegern
Von der Kreisliga in den Westfalenpokal: Westfalia Vorhelm, hier mit Steffen Lohmann (l.) gegen Waderslohs Stefan Hollenhorst, gewinnt sowieso.

„In einem von 50 Spielen haben wir vielleicht mal eine Chance zu gewinnen“, ist sich Westfalias Abteilungsleiter André Kaldewei der Außenseiterrolle seiner Truppe bewusst. Dennoch freut man sich in Vorhelm schon wie Bolle auf dem bevorstehenden Vergleich mit dem scheinbar übermächtigen Oberligisten ab 18.30 Uhr.

„Die Mannschaft hat richtig Lust darauf, schließlich ist das die Belohnung für eine tolle Saison“, so Kaldewei.

Beim Favoriten werden dagegen ganz andere Parolen ausgegeben. „Wir wollen den Pokal auf jeden Fall gewinnen“, sagt Roland-Trainer Ismail Atalan: „Wir nehmen Vorhelm sehr ernst und haben nicht vor da irgendwelche Faxen zu machen.“ Das wird der Trainer auch mit seiner Aufstellung klarmachen: „Wir schicken eine gute Mannschaft aufs Feld und werden keine Experimente veranstalten.“

Der Kreispokal ist für die beiden Teams jedoch nur der Vorgeschmack auf etwas noch viel Attraktiveres: den Westfalenpokal. Eigentlich darf daran nur der Sieger des Kreispokals teilnehmen, doch da der SC Roland sich bereits über die Oberliga dafür qualifiziert hat, ist auch Westfalia Vorhelm im nächsten Jahr sicher im Lostopf der ersten Runde - egal, wer das heutige Finale gewinnt.

 „Darauf können wir wirklich stolz sein“, freut sich Kaldewei, für dessen Verein große Gegner schon in der ersten Runde möglich sind: „Wir hoffen natürlich auf ein gutes Los.“ Wer genau dann in Vorhelm gastiert, wird erst noch ausgelost, möglich sind aber unter anderem Preußen Münster und die SF Lotte.

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