Förderzentrum bundesweit einmaliges Projekt
Die Mannschaft des Förderzentrums mit Initiator Dirk Otten (l.)

 Dabei waren die  Verbandsspitze des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) sowie der  Kooperationspartner  DSC Arminia Bielefeld  „Dies ist das bundesweit erste Projekt dieser Art“, erklärten FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski (Kamen) und Uwe Steinebach (Schalksmühle), Koordinator für Behindertensport beim FLVW, nicht ohne Stolz.

Ansprechpartner vor Ort ist Dirk Otten, der auch beim FLVW in einer entsprechenden Arbeitsgruppe seine Erfahrungen einbringt. Auf seine Initiative entwickelte sich vor gut vier Jahren bei der TSG Harsewinkel das Projekt „Einfach Fußball“ für Menschen mit einer geistigen Behinderung, das als Vorläufer dieses Pilotprojektes zu werten ist.

„Ziel ist es, je ein weiteres Förderzentrum in Südwestfalen und im Ruhrgebiet aufzubauen. Aus diesen drei Zentren soll sich dann die Westfalenauswahl bilden, die im Herbst an den Westdeutschen Meisterschaften in Duisburg teilnimmt“, erläuterten Otten und Steinebach. Ab sofort werden die etwa 20 zwischen 16 und 20 Jahre alten Erwachsenen mit intellektueller Beeinträchtigung einmal pro Monat zum Training in die Harsewinkeler Soccer-Halle eingeladen. Zugleich nehmen sie einmal monatlich an einem Turnier teil.

 „Wir wollen keine Spiel- sondern eine Turnierserie etablieren“, erklärte Otten nachdrücklich. Ausgelegt ist das Pilotprojekt vorerst bis zum Juni dieses Jahres. Der FLVW überreichte zur Eröffnung des Fußball-Förderzentrums einen T-Shirt-Satz und auch der DSC Arminia Bielefeld stellte sich spontan als Kooperationspartner zur Verfügung. Für den früheren Fußball-Profi und Projektleiter Dirk Otten war aber auch der Kontakt zur TSG Harsewinkel wichtig. „Es ist schön, dass uns die TSG unterstützt und wir ihre Sportanlagen mitbenutzen können“, sagte Otten.

Die besonders talentierten Spieler des Fußball Förderzentrums stammen bisher aus sechs heimischen Vereinen wie TSG Harsewinkel oder RW St. Vit. „Bisher ist das noch ein Prozess, in den immer wieder neue Spieler integriert oder ersetzt werden“, ist Otten weiter auf der Suche nach talentierten Spielern.

SOCIAL BOOKMARKS