Freckenhorst besiegt Hoetmar mit 3:0
Bild: Havelt
Hoetmars Jaroslav Bodnar (l.) gegen Freckenhorsts  Mark Harbert.
Bild: Havelt

Allerdings begannen die Hoetmarer besser und hatten durch Sven Muckermann gleich zwei gute Führungschancen (4., 14.). Auf der Gegenseite köpfte Martin Mersmann eine Ecke von Marco Malcangi knapp über das Gehäuse (11.).

Danach wurde es etwas ruhiger auf dem Platz, allerdings weiterhin mit Vorteilen für die Gäste. Erst Mitte der Halbzeit kam der TUS langsam besser ins Spiel. „Wir hätten in Führung gehen müssen und schenken Freckenhorst dann die Führung“, ärgerte sich SC-Trainer Rudi Dorgeist nach der Partie.

Was er meinte, geschah in der 32. Minute. Im eigenen Strafraum spielte Jonas Neite unbedrängt den Ball Richtung Keven Rose. Der Schlussmann nahm den Ball auf, es gab indirekten Freistoß aus neun Metern, den Pierre Jöcker klasse zum 1:0 genau im Toreck platzierte. Mit dem Vorsprung im Rücken kam der TUS besser ins Rollen. Bis zur Pause blieb es aber bei der knappen Führung.

Wer gedacht hatte, die Hoetmarer kämen druckvoll aus der Kabine, sah sich getäuscht. Die Gastgeber machten Druck und hatten innerhalb von 150 Sekunden drei glasklare Chancen. Jöcker vergab (46., 47.), ehe Marius Gohl freie Bahn hatte. Rose wehrte ab, der Ball prallte von Eggelnpöhlers Schienbein Richtung SC-Gehäuse und Neite traf mit der Rettungs-Grätsche zum 2:0 des TUS ins eigene Netz. Es war die Vorentscheidung.

Hoetmar mühte sich zwar, hatte außer einem Schuss von Stefan Echtermann knapp am langen Eck vorbei (52.) aber keine echte Torgelegenheit mehr. Spätestens mit dem 3:0 durch Philip Schange nach Gohls Flanke (57.) war die Begegnung gelaufen.

„Nach dem 2:0 lief bei uns nicht mehr viel“, gestand Dorgeist ein. Sein Freckenhorster Pendant Andreas Strump war zufrieden: „Wir haben besser gespielt als in den vergangenen Wochen und uns dafür belohnt. Wir haben etwas gebraucht um ins Spiel zu kommen, haben aber verdient gewonnen.“

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