Freckenhorst schlägt Wiescherhöfen
Bild: Brandt
Simon Kaminski (r.), hier gegen Eduard Lorengel, feierte bei Freckenhorsts 3:1-Heimsieg über Wiescherhöfen seine Rückkehr.
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Ein früher Treffer ebnete den Gastgebern den Weg zum Glück. Bereits in der 5. Minute sorgte Alexander Zert nach einem Freistoß von David Krolikowski per Kopf für die Führung. Ansonsten waren Höhepunkte im ersten Durchgang eher rar gesät. Doch allein der zweite Freckenhorster Treffer rechtfertigte den Besuch am Feidiek. Das Erfolgsduo vom ersten Tor glänzte erneut, dieses Mal nur in getauschten Rollen. Es war ein traumhafter Konter, den Krolikowski nach finalem Pass von Zert sehenswert abschloss.

Die Gäste spielten durchaus gefällig mit, blieben aber im Abschluss zu harmlos beziehungsweise agierten zu umständlich. Ansonsten hätte es für Freckenhorst in der einen oder anderen Situation brenzlig werden können. In der zweiten Halbzeit fand Wiescherhöfen offensiv jedoch fast gar nicht mehr statt. Ganz anders die Hausherren. 

Neun Minuten nach Wiederanpfiff nutzte Zert einen Fehler in der Gäste-Abwehr und traf auf Zuspiel von Marius Gohl zum 3:0. Die Partie war damit entschieden. Der TUS verpasste in der Folge einen deutlich höheren Erfolg, verpasste er doch gleich bei mehreren klasse ausgespielten Kontern die Krönung. Zert (63.), Gohl (66.), Jöcker (71.) und der nach längerer Verletzungspause eingewechselte Simon Kaminski (79.) ließen die Chancen aus. Acht Minuten vor Schluss zeigte Torhüter Sebastian Neukötter, der sonst praktisch nichts zu tun hatte, eine Wahnsinnsparade. Beim Gegentor zum 3:1 war er machtlos (90.).

„Spielerisch war das sicher keine Glanzleistung. Aber die drei Punkte sind das Wichtigste“, brachte es TUS-Trainer Andreas Strump auf den Punkt.

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