Freckenhorst und Milte sind Runde weiter
Bild: Brandt
Kevin Kortenjann (r.) und der TUS Freckenhorst, hier gegen Rinkerodes Luis Bartels, zogen in die Endrunde ein.
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Es war wieder spannend bis zum Schluss. Erst in den letzten beiden Partien entschied sich, welche beiden Teams weiterkommen würden.

Vor dem Spiel des SV Rinkerode gegen Milte war klar, das der SVR mit vieren Toren Unterschied gewinnen musste, um noch eine Chance zu haben. Davon war das Team aber beim 3:3 weit entfernt. Dass Paul Jürgens 16 Sekunden vor der Schlusssirene noch den Milter Ausgleich machte, sollte sich 20 Minuten später noch als Glücksfall für die Rot-Weißen erweisen.

In der letzten Partie des Abends war Bezirksligist Freckenhorst nämlich schon durch, Albersloh musste aufgrund des Milter Punktgewinnes und der um einen Treffer schlechteren Tordifferenz gegenüber RWM unbedingt gewinnen. Zwar führte der TUS durch zwei Tore von Mark Harbert – er wurde zum besten Spieler des Tages gewählt – bereits mit 2:0, Albersloh kämpfte in einem hektischen Spiel mit vielen Nickeligkeiten aber bis zum Schluss und glich eine Minute vor dem Ende zum 2:2 aus. Nun fehlte Grün-Weiß nur noch ein Tor, um statt Milte in die Endrunde einzuziehen. Das gelang aber trotz aller Bemühungen nicht mehr.

Die Freckenhorster wurden hochverdient Gruppensieger und schossen in ihren vier Begegnungen satte 22 Tore, davon alleine ein Dutzend gegen die Müssinger, die ohne jeden Punktgewinn mit dem letzten Platz vorlieb nehmen mussten. „Wir haben unser Ziel erreicht, denn wir sind relativ souverän weitergekommen und haben auch gut gespielt“, war TUS-Trainer Andreas Strump zufrieden mit seinen Schützlingen.

Das war Müssingens Arndt Rausch allerdings ganz und gar nicht. „Ich war auch schon vor dem 0:12 gegen Freckenhorst nicht zufrieden“, sagte der Übungsleiter. „Ich hatte mir mit dem Kader mehr erwartet, aber wir waren vor allem im Defensiverhalten nicht gut.“

Voll des Lobes war dagegen Miltes Volker Hoffmann. „Wenn man beim Seitenwechsel lauten Applaus von den Zuschauern bekommt, dann macht das schon Gänsehaut“, bedankte sich der Trainer bei den lautstarken Fans. „Wir haben Kampf und Leidenschaft gepaart mit Spielwitz, Abgeklärtheit und Klasse gezeigt.“

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