Freud und Leid für Oeldes Hockey-Damen
Partystimmung bei den zweiten Hockeydamen des TV Jahn Oelde. (h. v. l.) Esther Gottwald, Jana Friemel, Johanna Ewald, Rebecca But, Stefanie Tigges, Melanie Rammert, (v. v. l.) Ellen Bömler, Katharina Henning, Pola Schulz und Kristina Wulfheide steigen ungeschlagen in die Verbandsliga auf. Die erste Jahn-Vertretung musste hingegen den Abstieg aus der Oberliga hinnehmen.

Während der gesamten Saison spielte Oelde ohne festen Torwart. Jede Akteurin rückte irgendwann zwischen die Pfosten. Dennoch gab es keine einzige Niederlage bei neun Siegen und einem Unentschieden.

Trainerin Sonja Thüner war in der Regel zeitgleich mit den ersten Damen unterwegs, so dass die Zweite oft auf sich alleine gestellt war. Dank des großen Stammkaders überzeugte Oelde II als spielstarkes Kollektiv, das gelegentlich durch ehemalige Akteurinnen unterstützt wurde.

Bereits mit dem Sieg in der vorletzten Partie gegen den Dortmunder HG haben sich die Oelderinnen den Aufstieg gesichert. Zum Abschluss in Bielefeld glänzte Oelde mit einem deutlichen 9:0-Sieg. Mit vier Punkten Vorsprung verwies das Team den VfB Hüls auf Rang zwei. In der neuen Feldsaison ab dem 28. April will der TV Jahn Oelde II den Aufstiegscoup wiederholen.

TV Jahn II: R. But, Bömler, J. Ewald, Friemel, Gottwald, S. Hanebrink, Henning, Rammert, Schulz, Sielemann, Tigges, Tippkemper, Wulfheide

Oelde (gl) - Am Wochenende haben Oeldes Hockeydamen zwei wichtige Spiele bestritten und den bitteren Abstieg in die Verbandsliga nicht mehr abwenden können.

Gegen den Düsseldorfer HC wurde schnell klar, dass die Rheinländerinnen dank der Verstärkung durch technisch versierte Jugendliche viel Druck machen würden. Der TV Jahn Oelde hatten dem schnellen Spiel der Gäste zunächst wenig entgegen zu setzen und lag zur Pause 0:3 hinten.

In Hälfte zwei agierte Oelde deutlich selbstbewusster und zwang Düsseldorf in die Defensive. Der Kampfgeist zahlte sich aus: Das Heimteam glich zum 3:3 aus. In den letzten Sekunden hatte Oelde schließlich viel Pech. Nach Ablauf der Spielzeit stoppte eine gegnerische Verteidigerin eine Strafecke auf der Linie mit dem Fuß. Statt des fälligen Siebenmeters für Oelde entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für Düsseldorf. Damit war die große Chance auf einen Last-Minute-Sieg verbaut.

Nach dem Ärger und dem Schock des Spiels von Samstag trat Oelde am Sonntag in Wuppertal an. Nach einer frühen 2:0-Führung der Gäste drehte Wuppertal die Partie und lag beim Wechsel mit 3:2 vorne. Oelde wurde immer unsicherer und fing sich leider nicht mehr. Trotz vieler guter Chancen für Oelde endete das Spiel schlussendlich 5:2 für Wuppertal.

Mit dieser Niederlage verpasste Oelde die letzte Chance auf den Klassenerhalt. In der nächsten Hallensaison spielen die ersten Damen in der ersten Verbandsliga mit dem Ziel „sofortige Rückkehr in die Oberliga“.

TV Jahn: Hansmersmann (TW), Hanebrink (ETW), Baumeister, Bleß, But, Ewald, Kirsch, Knappe, Kottmann, Kraeft, Sattler, Tietz

SOCIAL BOOKMARKS