Für Uli Laustroer zählt nur der Titel
Bild: Dünhölter
Peilen die Meisterschaft an: (vorne, v. l.) Ilias Manalzis, Maximilian Kimmel, Cendrim Jasheri, Tobias Rebot, Marco Sanfilippp, (mittlere Reihe) Co-Trainer Thorsten Heimann, Marco Gieseker, Marvin Gellermann, Lucas Meiertoberens, Philip Kunde, Heiko Bartels, Tim Bertram, Trainer Uli Laustroer, (hinten) Victor Elsner, Gerrit Weinreich, Sergan Yildirim und Georg Aho wollen mit der A-Jugend des FCG den Titel in der Landesliga erobern.
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Das Saisonziel des Landesligisten ist eindeutig definiert: „Wir reden nur von Platz eins, wir wollen Meister werden und aufsteigen.“ Langfristig soll versucht werden, den Vorsprung des momentan im Jugendfußball führenden SC Verl einzuholen. „Das ist unser Anspruchsdenken, wir wollen nicht auf der Stelle treten. Die Jugendabteilung des FC Gütersloh hatte einmal einen erstklassigen Ruf, da wollen wir wieder hin“, unterstreicht der zweite Vorsitzende Detlef Forsch den eigenen Anspruch.

Erreicht werden soll die Jagd auf den Titel mit einem erneuerten Team. Im 23-köpfigen Kader stehen insgesamt 15 Neuzugänge, neun davon aus der U 17 des SC Verl. „Sieben von ihnen waren vorher beim FC Gütersloh“, spricht Laustroer von einer Rückholaktion.

„Dadurch, dass wir aktuell keine höherklassig spielende zweite Seniorenmannschaft mehr haben, wird die Vernetzung von der A-Jugend zum Westfalenligakader enger. Angedacht ist, dass talentierte Spieler die vierte und fünfte Trainingseinheit pro Woche im Team von Dirk Flock absolvieren“. Auch regelmäßige Testspiele gemeinsam mit den Reservisten „von oben“ seien eine Maßnahme, um die Jugendlichen fußballerisch voranzubringen.

Der große Kader bietet etliche Variationsmöglichkeiten. Der ein oder andere Spieler werde deshalb auf einer anderen Position als bislang spielen müssen, bekräftigt Laustroer: „Wir bringen eine gute Mannschaft an den Start, werden aber positionsbedingt umschulen müssen.“ Probleme erwartet der gewiefte Taktiker dabei nicht: „Das ist alles nur Kopfsache. Außer im Tor muss jeder Fußballer in der Lage sein, auch auf einer anderen Position zu spielen.“ Sein Hauptaugenmerk sei vielmehr, die Reservisten bei Laune zu halten. Uli Laustroer: „Elf spielen, sieben sitzen auf der Bank, der Rest auf der Tribüne.“

Um zum Landesliga-Meisterschaftsstart am 18. September auf den Punkt fit zu sein, stehen insgesamt acht Testpartien im vierwöchigen Vorbereitungsplan. Höhepunkt der Vorbereitung ist das dreitägige Trainingslager in Scharbeutz vom 2. bis 4. September.

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