Fußballkreis stellt zwei Aufsteiger

Die Meister der drei A-Liga-Staffeln werden also jeweils noch einmal gegeneinander spielen, um die beiden Mannschaften zu finden, die in die Bezirksliga aufsteigen dürfen. Diese drei Partien werden allesamt auf neutralem Platz ausgetragen, um die maximal mögliche Chancengleichheit zu gewährleisten. 

Kreis meldet 900 Mannschaften

Positiv ist auch, dass der Fußballkreis mit exakt so vielen Mannschaften in die Saison gehen wird wie im Vorjahr. „Da hatten wir aufgrund von Corona schon die schlimmsten Befürchtungen, die sich aber glücklicherweise nicht bewahrheitet haben“, war Krevert erleichtert. Insgesamt – Junioren und Senioren meldete der Kreis 900 Teams für den Spielbetrieb 2020/21 und ist damit zusammen mit dem Kreis Dortmund führend in Westfalen. 

Absteiger aus der A-Kreisliga wird es zwei pro Staffel geben. Sollten allerdings Teams aus der Bezirksliga in den Kreis absteigen, müssen auch mehr A-Ligisten runter. Mehr als drei pro Staffel werden das aber trotzdem nicht. „Dann würden wir wieder aufstocken“, erklärte Krevert. 

Das Ziel sei es, in der Saison 2021/22 mit zwei Staffeln zu je 17 oder 18 Teams zu spielen und ab 2022/23 wieder mit der angedachten Sollstärke von zwei 16er-Staffeln. Die Auswirkungen von Corona werden also auch den heimischen Fußball zwangsläufig noch über Jahre begleiten. Aus der B-Liga wird jeweils der Meister der drei Staffeln in die A-Liga aufsteigen. Weitere Aufsteiger wird es dieses Mal nicht geben. 

Sollte die Saison in der Hinrunde abgebrochen werden, wir die komplette Spielzeit annulliert. Passiert das in der Rückrunde, greift die Quotientenregelung. Es wird dann auch Absteiger geben.

Jeder Verein muss ab sofort einen offiziellen Corona-Beauftragten benennen. Der ist die Kontaktperson des Kreisvorstandes zum jeweiligen Verein. Zudem bleibt es dabei, dass jeder Club nur 15 Spieler auf dem Feld und der Bank haben darf. Die Höchstgrenze von 300 Zuschauern pro Spiel, das Führen von Listen mit den Daten der Besucher und der Mindestabstand derer untereinander bleiben verpflichtend. 

Wer gehofft hatte, im Rahmen der neuen Corona-Schutzverordnung, die am 11. August bekanntgegeben werden soll, würde es weitere Erleichterungen geben, dürfte aufgrund steigender Zahlen der Infizierten wohl enttäuscht werden. „Es ist fundamental für die Durchführung der Saison, dass alle Vereine die Regeln einhalten“, mahnte Krevert noch einmal eindringlich.

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