Futsal Freaks bilden die zweite FCG-Abteilung
Aus zwei mach eins: (v. l.) Sven Exner und Jürgen Wittwer von den Futsal Freaks Gütersloh haben sich dem FC Gütersloh angeschlossen, hier vertreten durch Vorstandsmitglied Frank Neuhaus.

Seit wenigen Tagen nun verfügt der FC Gütersloh über ein zweites Standbein: Futsal. Die Futsal Freaks Gütersloh und der FC Gütersloh gehen künftig gemeinsame Wege. Die 40 Futsaler haben sich dem FCG zum Monatswechsel angeschlossen und bilden dort eine eigene Abteilung.

„Für den FC Gütersloh ist der Zusammenschluss ein Meilenstein in der Weiterentwicklung“, sagte Vorstandsmitglied Helmut Delker. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Futsaler für uns entschieden haben. Unser Ziel ist es, den FCG breiter aufzustellen und da passen die Futsal Freaks perfekt zu uns“, fügte Vorstandsmitglied Frank Neuhaus hinzu, der für den FC Gütersloh federführend an der Eingliederung beteiligt war.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder des Futsal-Clubs, Jürgen Wittwer und Sven Exner, leiten die neue FCG-Abteilung. „Wir sehen viele Vorteile für beide Seiten. Wir bereichern sicherlich die Jugendarbeit des FCG. Umgekehrt hilft uns ein großer Partner natürlich sehr, um uns sportlich weiter zu entwickeln“, sieht Exner in dem Zusammenschluss eine „Win-win-Situation“.

Im Jugendbereich hatte es im Vorfeld einige Gespräche mit FCG-Jugendleiter Oliver Eichstädt gegeben. „Wir wollen eine gemeinsame Jugendarbeit aufbauen. Futsal und Fußball können dabei sehr voneinander profitieren“, ist Wittwer überzeugt.

Die Futsal Freaks Gütersloh sind erst vier Jahre alt, haben in dieser Zeit aber schon viel erreicht. Die Männermannschaft ist in der Oberliga etabliert und schaffte mit dem zweiten Platz im WDFV-Pokal vor einem Jahr einen Achtungserfolg. Das neue Frauenteam gewann unlängst den WDFV-Pokal.

„Die Futsaler haben einen leistungsorientierten Anspruch“, sieht Neuhaus Parallelen. Finanziell abgesichert wird der Zusammenschluss durch den Hauptsponsor der Futsal Freaks, der ihnen auch weiterhin zur Seite steht. Im Verwaltungsbereich und auch bei der Organisation der Heimspiele in der Sporthalle des Reinhard-Mohn-Berufskollegs, wo die Helfer der „3. ManSchafft“ in der neuen Saison tatkräftig mit anpacken werden, werden die Futsaler unterstützt.

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