GTV-Trainer Schild appelliert an den Kampfgeist
Bild: Nieländer
Eine zweistellige Trefferausbeute verzeichnete Patrick Kmiec (r.) für den Gütersloher TV im Oberligaduell beim UBC Münster III. Für einen Sieg kam der GTV trotzdem nicht in Frage.
Bild: Nieländer

Ausgerechnet zwei der Matchwinner des vergangenen Wochenendes fehlten. Fabian Schäfer fällt voraussichtlich länger aus, der Engländer Gervais Foster weilt dienstlich in seiner Heimat.

Dafür meldete sich Johnny Hall im Training zurück. Angesichts der Lücken auf der Centerposition nahm Schild das Angebot dankend an: „Johnny kann uns noch sehr weiterhelfen.“ Zudem half Lucas van Bruggen aus und Lukas Kotowicz kam zu seinem zweiten Einsatz. Salomon Bohlen meldete sich nach zweiwöchigem Krankheitsausfall zurück.

„Im Moment ist das alles Stückwerk“, gibt Schild angesichts der ständigen Wechsel zu. Entsprechend unkoordiniert trat seine Mannschaft im ersten Viertel auf, fand keine Bindung zu dem abgezockten Gegner und lag schnell zweistellig zurück. „Wir machen zu viele Fehler und sind danach nur hinterhergelaufen“, sagte Schild.

Immerhin stabilisierte sich das Team in der Abwehr, ließ in den folgenden Vierteln viel weniger Aktionen des UBC zu und punktete selbst bis zum 39:46 (28. Minute) ordentlich. Doch nach dem 0:6-Lauf zum 39:52 blieb es endgültig bei dem Versuch, den überlegt seine Angriffszeit ausspielenden Gegner noch abzufangen. Benni Jainta spielte erneut überragend, musste aber der Mehrfachbelastung als Ballverteiler, Scorer und Verteidiger Tribut zollen.

Mit Patrick Kmiec punktete nur noch ein Gütersloher zweistellig. Die junge Garde mit Busher, Kattenstroth, Amui, Sömnez und Khrane half mit viel Einsatz, den Rückstand nicht zu groß werden zu lassen. Unter dem Strich zeigten sich die UBC-Routiniers aber einfach als zu abgezockt und verwalteten den Vorsprung bis zum Schlusspfiff.

„Solange wir keine Konstanz in unsere Leistungen bekommen, können wir wenig ausrichten“, appellierte Schild an seine zusammengewürfelte Truppe, den Kampfgeist nicht aufzugeben. „Wir brauchen bis zur Winterpause noch mindestens zwei Siege“, nannte er ein Zwischenziel, um in der Rückrunde eine Basis für den Klassenerhalt zu erarbeiten

GTV: Amui (6), Sömnez (5), Kmiec (11), van Bruggen (9), Pohl (6), Jainta (14), Kotowicz (6), Bohlen, Kattenstroth, Khrane, Hall, Busher

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