GTV-Trainer Schild trotz Personalsorgen optimistisch
Bild: Nieländer
Verantwortung im Aufbauspiel muss Eyyup Sönmaz bei den Oberliga-Basketballern des Gütersloher nach dem studienbedingten Abgang von Benni Jainta übernehmen.
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Dem Wunsch der Gäste, die Partie zu verlegen, kam der GTV zu einem Zeitpunkt nach, als sich die aktuellen Engpässe im Kader  noch nicht absehen ließen. Trainer Marcel Schild traut seinem wieder einmal völlig umgekrempelten Team den zweiten Saisonsieg auch unter erschwerten Bedingungen zu.

Doch im Spiel eins nach Benni Jainta, den es zum Studium nach Würzburg verschlagen hat, stehen die Vorzeichen nicht besonders gut. Zum einen fehlen heute auch Center Fabian Schäfer sowie Lukas Kotowicz. Letzterer ist eigentlich einer der Kandidaten, die die Lücke, die Jainta hinterlässt, füllen sollen. Das wird ohnehin nur funktionieren, wenn mehrere Spieler die Verantwortung im Aufbauspiel, in der Defensive und auch bei der Korbjagd übernehmen. Am Freitag werden sich vor allem die Youngster Patrick Kmiec, Joshi Amui und Eyyup Sönmaz diese Aufgaben teilen. Ob Thorben Pohl nach seiner Rippenprellung schon wieder einsetzbar ist, wird sich erst am Spieltag zeigen.

Unter dem Korb wartet Schild als Ersatzmann mit der nächsten personellen Überraschung auf. Dort wird mit Michel Siemon ein auch erst 22-jähriger „alter Bekannter“ auflaufen. Der mit viel Kampfgewicht ausgestattete Brettspieler ist nach erfolgreich abgeschlossenem Bachelor-Studium wieder in seiner alten Heimat gelandet und wird dem GTV bis zum Ende der Saison helfen.

In einem Crash-Kurs ließ Schild den neuen Mann Mittwochabend im Training Lauf- und Passwege büffeln. „Natürlich reicht das nicht, um heute schon ein Spiel zu dominieren, aber wir greifen nach jeder Chance.“ Von einem neuen Hoffnungsträger will Schild lieber gar nicht erst sprechen. Denn mit dem nach nur einem Spiel wieder in der Versenkung verschwundenem Johnny Hall und dem als Phantom in England „untergetauchten“ Gervais Foster haben bereits zwei Mann dieses Prädikat verspielt.

„Wir können heute die Grundlage für den Klassenerhalt schaffen“, betont Marcel Schild die Wichtigkeit dieses „Flutlichtspiels“.

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