GTV-Volleyballer wieder in der Oberliga
Bild: Steinecke
Zurück in der Oberliga. Thomas Cieslar, Nico Werbinsky, Christian Hönisch, Fabian Spielberg und Robin Osthus (von links) bejubeln hier den 3:0-Erfolg am Samstag in der Sporthalle Ost über den TuS Westfalia Epe, mit dem der Gütersloher TV den gestern perfekt gemachten Wiederaufstieg in der Relegation einleitete.
Bild: Steinecke

 „Wir freuen uns alle total“, feierte Trainer Michael Baumeister als Vater des Erfolgs lautstark mit. Nach der dritten Saisonniederlage mussten die Dalkestädter allerdings in die Relegation, bevor sie ihrer Freude freien Lauf lassen durften.

Den Grundstein legten die Gütersloher im ersten Spiel gegen den TuS Westfalia Epe. Michael Baumeister war extra an die holländische Grenze gereist, um den Gegner zu beobachten. „So stark habe ich die wirklich nicht erwartet“, staunte er am Samstag über den Konkurrenten aus der Verbandsliga-Parallelstaffel.

Epe erwies sich als variantenreiche Angriffsmannschaft mit einer ausgezeichneten Abwehr, die immer wieder die Gütersloher Angriffe verpuffen ließ. Die Hausherren glänzten dagegen mit mannschaftlicher Geschlossenheit. Die kam besonders im zweiten Durchgang zu tragen, der so richtig

Gütersloher TV: Spielberg, Hönisch, Noack, Cieslar, Werbinsky, Kunter, Osthus, Mizel, Uthoff, Stuckstätte

Ergebnisse: GTV – TuS Westfalia Epe 3:0 (25:22, 31:29, 25:22); SSV Hamm – GTV 3:1 (23:25, 25:19, 25:22, 25:18)

was für die Galerie war. Der beeindruckend gut aufgelegte Nico Werbinsky hatte über die Außenposition dafür gesorgt, dass die „Turner“ einen TuS-Satzball abwehrten. Anschließend entwickelte sich ein Schlagabtausch, der in der prall gefüllten Halle immer wieder Begeisterungsstürme auslöste. Martin Kunter und Volker Noack verschlugen jeweils ihre Angabe beim Satzball und erhöhten so die Spannung. Wie aus einem Guss ließ sich das Team jedoch nicht beirren und marschierte über die Ziellinie. Anschließend sorgte Noack mit seinen soliden Blockaktionen für den Gewinn des dritten Satzes.

Mit dem 3:0 im Gepäck fuhren de Gütersloher zuversichtlich nach Hamm. Ein Satz würde reichen, um den Aufstieg perfekt zu machen. Dabei begann die Partie wegen der gesperrten Autobahn mit Verspätung. Hamm erwies sich als fairer Gegner und ließ den Gästen genügend Einspielzeit. Im ersten Durchgang warf die GTV-Sechs noch einmal all ihr Können in die Waagschale, um danach die Früchte ihrer Arbeit zu genießen. Baumeister wechselte nun munter durch und ließ die zweite Garnitur ran. „Wir haben 1:3 verloren“, hatte der GTV-Coach wohl noch nie so locker eine Niederlage verkündet.

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