Ganz wichtiger Sieg für TV Ennigerloh
Bild: Wegener
Mit Entschlossenheit zur Kehrtwende: Ennigerlohs Sven Helmig (links) traf beim 28:20-Heimerfolg gegen TuRa Bergkamen II achtmal ins Schwarze.
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„Wir haben uns das Leben – vor allem in der ersten Halbzeit – selbst schwer gemacht“, kritisiert der TVE-Trainer. „Bergkamen hat es uns mit dem dezimierten Kader einfach gemacht. Wir hätten das Spiel viel eher entscheiden müssen.“ Damit lag er nicht falsch, denn die Oberliga-Reserve von TuRa war nur mit einem Rumpfkader von zehn Spielern, darunter drei Torhüter, angereist. Auch Haupttorschütze Dustin Kurschus fehlte. Kein Wunder also, dass sich Martin Nelling über die knappe 12:10-Führung zur Pause ärgerte.

Leichtfertige Abschlüsse

Bis zur 6:3-Führung nach einer Viertelstunde schien alles nach Plan zu laufen, doch dann kam die Angriffsmaschine der Drubbelstädter ins Stottern. Diesmal waren es nicht die leichtfertigen Abschlüsse, mit denen sich der TVE selbst schwächte, es war die hohe Zahl der Fehlpässe, die Nelling in Rage brachte. Durch sie kamen die Gäste immer wieder in Ballbesitz – und in der 29. Minute glichen sie zum 10:10 aus. Stephan Hartmann und Florian von Greiffenstern sicherten den Gastgebern dann doch noch die Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit.

TVE übernimmt das Kommando

Die verbindliche Ansprache in der Halbzeit verfehlte ihre Wirkung nicht. Zwar erzielte Bergkamen nach dem Wiederanpfiff den ersten Treffer zum 11:12 (31.) doch dann übernahmen die Ennigerloher das Kommando auf dem Spielfeld. Über 14:11 (32.), 18:13 (39.) setzte sich die Nelling-Sieben auf vorentscheidende 23:15 ab. „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht“, kritisierte Nelling. „Auch wenn ich viel gewechselt habe, um allen Spielern ihre Einsatzzeiten zu geben, dürfen wir nicht so viele Fehlpässe spielen.“.

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