Gastgeberteam gewinnt Auftakt des Mense-Cups
Bild: Schumacher
Die Mannschaft des RV Herzebrock-Rheda gewann mit Robert Bäumker, Greta Zeuzem, Barbara Brand und Judith Pollrich (v. l.) die erste Wertungsprüfung für den Mense-Cup der Springreiter. Es gratulieren (vorne) Simone Gerdellebracht, Werner Knöbel und Eva Deimel.
Bild: Schumacher

 „Ich wollte nicht schon wieder Zweiter werden. Die ganze Mannschaft hat eine Topleistung geboten“, jubelte der Springreiter nach dem Sieg in der Halle am Udebrink. Die Rietbergerin Sabrina Lammert hatte auf Frenja als vorletzte Starterin mit 30,95 Sekunden die Messlatte hoch gelegt. Der dritte Platz blieb für den Reiterverein Verl mit Marie Müller auf Zander (0/32,79).  Für Clarholz-Lette war Nicole Nordhoff auf Parly’s Darling als erste Reiterin gestartet und fehlerfrei in 36,01 Sekunden über den Zielstrich galoppiert. Den fünften Platz im Stechen erstritt sich für Avenwedde Franziska Hanke auf Cäsar (0/37,86).

Der Kreisreiterverband war mit der ersten von fünf Wertungsprüfungen rundum zufrieden. Im kombinierten Wettbewerb der Klassen E und A starteten 13 Mannschaften, darunter erstmals die Reitsportgemeinschaft Marburg aus Rheda-Wiedenbrück. „Das war ein optimaler Beginn der Serie“, bilanzierte Sportleiter Reinhard Milchers. Am Osterwochenende steht die zweite Wertungsprüfung in Borgholzhausen an.

Die Erfolgsserie der Herzebrocker riss auch am Sonntag nicht ab. Die Dressurprüfung der Klasse S sicherte sich Anna Reckmeyer. Die Frackreiterin machte sich damit nachträglich ein Geschenk zum 18. Geburtstag. Auf dem Hannoveraner Wingado vergaben die Richter Susanne Wiete und Harry Lorenz eine Wertnote von 7,4. Den Doppelsieg für Herzebrock-Rheda machten Nadine Beilmann und der Weltmeyer-Sohn Weltino (7,2) perfekt. Die vorangegangene M-Dressur hatten Anna Reckmeyer und der Fuchswallach mit einer „7,8“ vor Petra Reckmeyer und dem neunjährigen Hannoveraner Just For Fun (7,5) gewonnen.

Der „Große Preis“ im Springparcours ging an Christin Müller (Reiterverein Verl). Die Springprüfung der Klasse M mit Stechen sicherte sich die 20-Jährige auf der Cordobes-I-Tochter Chandra in 29,98 Sekunden im Stechen. Zweiter wurde Martin Fink (Milte-Sassenberg) auf Snowbody des Orcets (0/ 30,65). In der wichtigsten Prüfung der Springreiter waren 39 Paare am Start. Das Stechen erreichten 13 Reiter. Bester Herzebrocker war Philip Hermelbracht als Siebter auf Stakkadi (4/32,95).

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