Gegen Loxten wird es richtig voll im  Hasenbau
Im Hinspiel war die TSG Harsewinkel um Sergej Braun den Spfr. Loxten klar mit 19:29 unterlegen.

 „Schreibt bitte, dass die Zuschauer früh kommen sollen“, stellte TSG-Trainer Manuel Mühlbrandt, der in der neuen Saison von zwei langjährigen Harsewinkeler Handballern (Christoph Dammann als Co-Trainer und Simon Kima als Physiotherapeut)  unterstützt wird,  seiner Derby-Einschätzung voran. „Wir schauen nicht neidisch, sondern anerkennend auf Loxten“, haben die Gäste aus dem nur 15 Kilometer entfernten Versmold klare Vorbildfunktion für den Aufsteiger Harsewinkel.

„Sie sind uns einige Schritte voraus und werden auf Dauer in die dritte Liga streben. Aber auch Loxten ist mit 0:12-Punkten in seine erste Oberliga-Saison gestartet“, hat Mühlbrandt ganz genau herübergeschaut, was die Sportfreunde, auch basierend auf ihren Stiftungserlösen, auf die Beine gestellt und wie sie sich als Viertligist etabliert haben.

Handballerisch punkten die „Frösche“ mit einem starken Torwartgespann, neun Rückraumspielern, schnellen Außen und guten Kreisläufern. Das bedeutet aktuell Rang vier in der Tabelle. „Wir wollen die Loxtener vor Aufgaben stellen, die für sie nur schwer bis gar nicht zu lösen sind“, umreißt Mühlbrandt die Vorgabe für seine Spieler. Der größeren individuellen Klasse und Erfahrung der „Frösche“ stellen die „Mähdrescherstäder“ Leidenschaft, Freundschaft, Einstellung und einen kompletten Kader entgegen.

„Wenn am Ende Bonuspunkte dabei herauskommen, umso besser. Aber vor allem sollen alle Harsewinkeler merken, dass sich hier weiter eine Menge tut“, so Mühlbrandt. Schon am Freitag tut sich im Umfeld etwas, denn die Harsewinkeler Band „Phätte Zeiten“ tritt sowohl in der Halbzeitpause als auch nach der Partie im Foyer der Sporthalle auf. „Alles Harsewinkeler Jungs, die spielen Rock, Pop Hip-Hop“, sagt „Mühle“. Es wird einen separaten Eingang für Dauerkarteninhaber geben.

Apropos Sehen. Weil die TSG nicht ausschließt, dass mehr Handballfans kommen, als Zuschauerplätze vorhanden sind, wird das Spiel in der benachbarten Mehrzweckhalle auf eine große Leinwand übertragen.

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