Gelassen in die Top-Fünf
Bild: Wegener
Mit (v. l.) Christoph Hanskötter,Philipp Schulte, Trainer Oliver Glöden, Jörn Papenfort und Co-Trainer Marcel Milleville möchte Westfalia Vorhelm eine gute Kreisliga-Saison spielen.
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 „Ich will keinen Druck machen, doch ich sehe uns schon unter den ersten Fünf“, erklärte Wiethaup. Bei aller Qualität der Mannschaft ist ihm aber auch klar: „in der ersten Saison müssen sich Trainer und Mannschaft erst mal etwas beschnuppern und ihr System verinnerlichen“.

Reichlich gemeinsame Zeit zum Zusammenfinden ist im Wibbeltdorf gegeben. Schon am Freitag geht es für die Kicker ins Trainingslager nach Winterberg, das am Sonntagnachmittag mit einem Testspiel gegen Everswinkel endet.

Die Notwendigkeit einer intensiven Vorbereitung erkannte Trainer Oliver Glöden bereits beim Trainingsauftakt am Montag: „Man merkt, dass sie drei Woche lang nichts gemacht haben, aber das ist in diesem Bereich im Gegensatz zu den Profis ganz normal und auch völlig okay.“ Für den Übungsleiter bleibt aber über die nächsten Wochen vor allem eines wichtig: „Die Jungs müssen mitziehen. Das haben sie am Montag schon gut gemacht.“

Außer dem Trainingslager stehen in der kommenden Zeit noch jede Menge Einheiten und wöchentliche Spiele auf dem Programm. Bei deren Organisation ist der neue Trainer natürlich nicht allein gefragt. Marcel Millewille rückt nach seinem Knöchelbruch im vergangenen Jahr als Co-Trainer zurück ins Team. Außerdem steht Matthias Bornemann den Torhütern für deren Training zur Verfügung.

Auf Verstärkung von außen verzichtet Westfalia beinahe gänzlich. „Wir bauen auf unsere Jugend und greifen niemanden ab“, beschreibt Wiethaup die Strategie des Clubs, der mit Philip Schulte, Eick Braun, Jörn Papenfort und Marvin Boschi gleich vier Eigengewächse in die erste Garde holt. Von außen hinzu kommt lediglich Christoph Hanskötter von den Nachbarn aus Enniger.

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