Gelungene Premiere von „Ich will boxen“
Bild: Havelt
Die Stimmung war ganz weit oben, als sich Sebastian Offers (l.) und Martin Muesmann einen mitreißenden Drei-Runden-Kampf lieferten, den Muesmann am Ende etwas glücklich gewann.
Bild: Havelt

Gesucht hatte Trainer Maiki Hundt Box-Novizen, die sich einmal im Ring mit einem Gegner messen wollten. Acht Männer und zwei Frauen hatten sich gemeldet und fünf Wochen unter seiner professionellen Anleitung trainiert. Dann war es soweit.

Fünf Paarungen sollten stattfinden, aus einer wurde nur ein Trainingskampf. Der Gegner des Warendorfers Johann Giesbrecht musste nämlich kurzfristig krankheitsbedingt passen. So zeigte Giesbrecht beim lockeren Sparringskampf trotzdem was er gelernt hatte.

Das war eine Menge. So wie auch bei den anderen Aktiven. Die beiden Freckenhorsterinnen Anne Wargel und Susanne Reimer lieferten sich eine ausgeglichene Auseinandersetzung. Am Ende hieß es unentschieden. Den ersten Sieg fuhr dann Mohamed Haidar (Everswinkel) gegen Anel Bahonjic aus Warendorf ein. Nach einem klasse Kampf siegte danach Alex Rempel (Telgte) gegen den Alverskirchener Fußballer Christoph Bärens.

Die größte Fangruppe hatte der WSU-Handballer Martin Muesmann mitgebracht, der sich gegen Sebastian Offers aus Sassenberg knapp durchsetzte. Es war ein mitreißender Kampf, den auch Offers hätte gewinnen können.

Es war eine klasse Stimmung in der Halle, auch als Nermin Bahonjic, der am 3. Dezember sein Profidebüt feiern wird, zum Ende der Veranstaltung allen zeigte, was man erreichen kann, wenn man mehrere Jahre trainiert. Er gewann in einem spannenden Kampf gegen den Kölner Mikael Mosfeghi ganz knapp.

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