Geschenkter Elfer ebnet Füchtorf den Weg
Bild: Kruse
Westkirchens Alexander Janzen (l.) gegen Füchtorfs Thomas Laumann.
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Nach einer verheißungsvollen Anfangsphase, in der die Westkirchener zunächst das Heft in die Hand nahmen, verflachte die Partie nach einer halben Stunde zusehens. Beide Teams blieben zwar bemüht, auf gefährliche Torraumszenen warteten die Fans beider Mannschaften im ersten Durchgang allerdings vergeblich.

Rot für Schauf

Umso mehr hatte dann Halbzeit zwei zu bieten. Nach einer Stunde nahm das Dilemma aus Sicht von Westkirchens Trainer Thorsten Butz seinen Lauf. Max Schauf sah wegen Nachtretens die Rote Karte und dezimierte damit unnötigerweise seine Elf. Die Gastgeber hatten von da an mehr vom Spiel, waren in der Offensive aber zunächst nicht clever und konsequent genug.

Vier Minuten vor Schluss ereignete sich dann die spielentscheidende Szene. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte schickte Füchtorfs Edgar Kammerer auf die Reise. Die Offensivkraft lief alleine aufs Tor zu, wurde dann aber regelwidrig von Stephan Picker von den Beinen geholt. Schiedsrichter Volker Cillessen zeigte Picker folgerichtig die Ampelkarte. So weit, so gut.

Zur Verwunderung der Grün-Weißen zeigte der Unparteiische allerdings auch auf den Elfmeterpunkt. Eine Fehlentscheidung, wurde Kammerer doch klar außerhalb des Strafraums gefoult. Den Füchtorfern war es egal. Sebastian Rassfeld legte sich das Leder zurecht und schob überlegt zur 1:0-Führung ein. Die mit zwei Akteuren weniger agierenden Westkirchener probierten zwar noch einmal alles, mussten mit dem Schlusspfiff aber sogar noch das 0:2 hinnehmen. Rassfeld schloss einen Konter ab und schnürte somit einen Doppelpack.

Bereits in der 56. Minute hatte Rassfeld die beste Chance zur Führung, fand aber in Keeper Recep Bardak seinen Meister. Die beste Möglichkeit auf der Gegenseite vergab Eugen Meier (70.), der nach einem Solo von Robin Westhues nur den Pfosten traf.

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