Glöden stellt WSU „Armutszeugnis“ aus
Bild: Havelt
Warendorfs Rene Simon (l.) gegen Soests Doppel-Torschützen Bünyamin Tas.
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Zu gut waren vor allem in der ersten Halbzeit die Soester, zu schlecht die Warendorfer. Von Beginn an waren die Gäste das bessere Kollektiv. Vor allem über die linke Angriffsseite mit Eckhard Geisthövel und in der Sturmzentrale mit Bünyamin Tas hatten die Gäste ihre beiden überragenden Akteure. Beide waren von der Warendorfer Defensive überhaupt nicht in den Griff zu bekommen. So schnürte Tas mit seinen Toren in der 19. und 32. Minute auch den spielentscheidenden Doppelpack zum 0:2.

Mit diesem Rückstand war die WSU zur Pause noch gut bedient. Es brannte ein ums andere Mal im Strafraum der Sportunion. Aber gerade zum Ende der Hälfte hin ließ die Westfalia auch noch zwei glasklare Chancen aus. „Was wir in der ersten Hälfte angeboten haben, war einfach ein großes Armutszeugnis“, ging Trainer Oliver Glöden mit seinen Schützlingen hart ins Gericht. In der Tat hatte die WSU nur eine gute Szene, als der Gästetorwart einen 25-Meter-Freistoß von Dennis Bonin hielt (30.).

Nach dem Wiederanpfiff hatte die WSU zunächst Glück, als nach nur 70 Sekunden Lukas Brenk die Querlatte traf. Danach berappelte sich die Heimelf zwar ein wenig, zeigte nach vorne aber so gut wie keine Durchschlagskraft. Lediglich der eingewechselte Kevin Schmitz hatte in der 74. Minute eine Chance, brachte den Ball aus sechs Metern aber nicht im Gehäuse unter. Das passte zum insgesamt äußerst schwachen Auftritt der Sportunion. Da es Soest etwas lockerer angehen ließ und weniger Druck machte, blieb es beim leistungsgerechten 0:2. „In der zweiten Halbzeit war wenigstens das Bemühen zu sehen“, konnte Glöden aber auch den Minuten 46 bis 90 kaum Positives abgewinnen.

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