Gütersloh gewinnt Finale gegen den SCW
Bild: Dünhölter
Nervenstarke Siegertypen: Die Spieler des FC Gütersloh feiern sich und den Gewinn des Hohenfelder-Cups. Im Endspiel gewann der Oberligist mit 8:6 nach Neunmeterschießen gegen den SC Wiedenbrück.
Bild: Dünhölter

Dabei hatte der Hausherr vom SC Wiedenbrück in einem abwechslungsreichen Finale zunächst alles im Griff. Zwar glich Ufuk Basdas nach der Führung durch Jeffrey Volkmer schnell für den FC Gütersloh aus, doch daraufhin sorgten Orkun Tosun und Julian Stiens mit ihren Toren zum 3:1 für scheinbar klare Verhältnisse. Doch der FCG kam zurück. Zunächst traf Neuzugang Alexander Schiller, dann Kamil Orhan - und das Spiel war wieder komplett offen. Im Neunmeterschießen vergab Orkun Tosun gleich im ersten Anlauf für den SCW. Die Spieler des FCG dagegen bewiesen Nervenstärke - und bejubelten anschließend den Turniersieg.

„So geht man positiv in die Rückrunde“

„Für die Jungs ist das super. Wenn man solch ein Hallenturnier gewinnt, geht man auch immer positiv in die Rückrunde“, erklärte Güterslohs Co-Trainer Dirk van der Ven, der das Team beim Hohenfelder-Cup betreute, nach dem Endspiel. Der dritte Platz ging an den SC Verl, der im kleinen Finale souverän mit 4:1 gegen den tapferen FSC Rheda gewann. Die Tore für den Regionalligisten erzielten Hervenogi Unsola, Matthias Haeder, Robert Mainka und Haralambos Makridis, für den Außenseiter traf Vadim Laukert.

Knapp 1000 Zuschauer an beiden Tagen

Die Clubs Aramäer Gütersloh, FSC Rheda, SC Verl, BW Gütersloh, SV Spexard, FC Gütersloh, SC Wiedenbrück und Fichte Bielefeld hatten sich am Samstag im Rahmen der Vorrunde des Hallenturniers für den Finaltag qualifiziert. An beiden Tagen kamen laut Hauptorganisator Volker Kemper knapp 1000 Zuschauer in die Sporthalle der Kreisberufsschule. Zum besten Torhüter des Turniers wurde Jonathan Mellwig vom SC Verl gekürt, die Torjägerkanone ging an Dietmar Klassen von BW Gütersloh, der sieben Treffer erzielte.

Alle Ergebnisse der Vor- und Endrunde sowie weitere Hintergründe, Reaktionen und Fotos vom Hohenfelder-Cup finden Sie am Montag in der „Glocke“.

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