Gütersloh hat leichtes Spiel in Hövelhof
Bild: Dünhölter
Patrick Plucinski (l.) und Temel Hop stellten mit ihren frühen Treffern die Weichen schnell auf Sieg für den FC Gütersloh in Hövelhof.
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Damit ist der FCG als einziges Team noch ohne Verlustpunkt. Wie schon Delbrück erwiesen sich auch die von Stefan Weiß trainierten Hövelhofer nicht als echter Prüfstein fürs Team von Dirk Flock, das „mit einem Hauch von Argentinien“ aufspielte, wie es zweiter Vorsitzender Detlev Forsch beschrieb. Allerdings bezog sich seine Aussage auf die neuen blassblauen Auswärts-Shirts.

An den Trikots dürfte es allerdings nicht gelegen haben, dass Gütersloh die erste Halbzeit dermaßen klar dominierte. Nachdem Patrick Plucinski per Flachschuss (5.), Temel Hop mit einem Drehschuss (7.) und Hövelhofs Matthias Kleingrauthoff per Eigentor, indem er eine Kopfballverlängerung von Steven Degelmann ins eigene Netz köpfte (11.), für das schnelle 0:3 gesorgt hatten, erlahmte Hövelhofs Widerstand zusehends.

„Wir hätten auch sieben oder acht Tore kassieren können“, attestierte Weiß seinem HSV eine desolate Vorstellung. Sein Gegenüber Flock haderte lediglich mit dem zweiten Durchgang, da der FCG es hier an der nötigen Zielstrebigkeit vermissen ließ und nicht unbedingt mehr als eben nötig unternahm. „Das hat mir nicht so gefallen, wir haben nicht mehr so schnörkellos nach vorne gespielt wie im ersten Durchgang“, sagte Flock. „Das Gegentor ärgert mich allerdings mehr als unsere ausgelassenen Chancen“, hätte Flock gerne die weiße Weste verteidigt.

FCG: Opitz – Eggert, Degelmann, Plucinski, Kroos – Zodrow (88. Heinrich), Brinkmann (64. Becker) – Hop (58. Birkenhake), Warweg, Röber – Schiller Tore: 0:1 (5.) Plucinski, 0:2 (7.) Hop, 0:3 (11.) ET Kleinegrauthoff, 0:4 (43.) ET Malena, 1:4 (74.) Sahir

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