Gummersbach II war eine Nummer zu groß
Luca Werner machte Dampf und markierte die ersten drei Tore zur ASG-Führung, die indes keinen Bestand hatte.

 Dabei hatte es zunächst so ausgesehen, als ob der Aufsteiger auch bei der zweiten U-23-Mannschaft eines Bundesligisten punkten könnte. „In der ersten Halbzeit haben wir echt gut gespielt“, lobte der Trainer. Vor allem Neuzugang Luca Werner auf Halblinks legte los wie die Feuerwehr. Genau drei Minuten brauchte er für die drei ersten Ahlener Treffer, die so mit 3:1 in Front gingen und auch in der Folgezeit immer mit zwei bis drei Toren vorne lagen. Mit einer verdienten 18:15-Führung ging es in die Pause.

 In der zweiten Hälfte stand die ASG gleich in Unterzahl auf dem Feld. Die Zeitstrafe, die Thies Hülsbusch kurz vor der Halbzeit kassiert hatte, nutzten die Gastgeber, um zum 18:17 aufzuschließen. Und als Hülsbusch drei Minuten später noch einmal auf die Bank musste, ging Gummersbach beim 20:19 erstmals in Führung. „Danach sind wir überhaupt nicht mehr ins Spiel gekommen“, ärgerte sich Sascha Bertow.

 Nur noch zehn Tore gelangen seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit. Das lag auch daran, dass sich der Gummersbacher Torwart-Routinier Max Hamers, der in der ersten Hälfte noch wegen Erfolglosigkeit ausgetauscht worden war, nach seiner Wiedereinwechslung immer mehr steigerte und jede Menge Ahlener Chancen vereitelte.

„Da fehlte uns vorne einfach der nötige Druck“, kritisierte der ASG-Trainer. Gummersbach nutzte den Durchhänger der Gäste und setzte sich auf 26:22 (47.) ab. Als besonders treffsicher erwies sich dabei der Halblinke Tim Kolb, der insgesamt acht Tore erzielte. „Den haben wir nicht in den Griff bekommen“, bedauerte Bertow. Beim 29:23 neun Minuten vor dem Ende war die Vorentscheidung gefallen.

Zwar konnte die ASG durch zwei schnelle Tore von Kevin Wiegers kurz vor Schluss noch etwas aufschließen, für einen Sieg kam sie aber nicht mehr in Frage.

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